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	<title>Formate - Ernst Ulrich von Weizsäcker</title>
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		<title>Mehr Diplomatie wagen</title>
		<link>https://ernst.weizsaecker.de/mehr-diplomatie-wagen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Schauer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Jun 2024 10:15:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Notizen]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Strategie des Westens, den Aggressor Russland militärisch zurückzudrängen, ist offensichtlich gescheitert. Ich habe daher einen Appell &#8222;Mehr Diplomatie wagen&#8220;, der zu einem Strategiewechsel aufruft, mit unterzeichnet. Das Dokument mit der Liste der Erstunterzeichner/innen ist als Download verfügbar: diplomatie-wagen&#160;<a href="https://ernst.weizsaecker.de/mehr-diplomatie-wagen/">mehr…</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Strategie des Westens, den Aggressor Russland militärisch zurückzudrängen, ist offensichtlich gescheitert. Ich habe daher einen Appell &#8222;Mehr Diplomatie wagen&#8220;, der zu einem Strategiewechsel aufruft, mit unterzeichnet.</p>
<p>Das Dokument mit der Liste der Erstunterzeichner/innen ist als Download verfügbar: <a href="https://ernst.weizsaecker.de/wp-content/uploads/diplomatie-wagen.pdf">diplomatie-wagen</a></p>
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		<item>
		<title>Atomwaffen, Klimawandel und Energiesicherheit</title>
		<link>https://ernst.weizsaecker.de/atomwaffen-klimawandel-und-energiesicherheit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Schauer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Apr 2024 10:36:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Notizen]]></category>
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					<description><![CDATA[Erneut wird über eine deutsche oder europäische Atombewaffnung diskutiert. Aus diesem Anlass habe ich die Erklärung &#8222;Die Verantwortung der Wissenschaft: Atomwaffen, Klimawandel und Energiesicherheit&#8220; der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VdW) mitunterzeichnet. Link zu der Erklärung: auf der VdW Webseite&#160;<a href="https://ernst.weizsaecker.de/atomwaffen-klimawandel-und-energiesicherheit/">mehr…</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Erneut wird über eine deutsche oder europäische Atombewaffnung diskutiert. Aus diesem Anlass habe ich die Erklärung &#8222;Die Verantwortung der Wissenschaft: Atomwaffen, Klimawandel und Energiesicherheit&#8220; der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VdW) mitunterzeichnet.<br />
Link zu der Erklärung: <a href="https://vdw-ev.de/erklaerung-atomwaffen-klimawandel-energiesicherheit/">auf der VdW Webseite</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>30 Jahre Weltklimakonvention</title>
		<link>https://ernst.weizsaecker.de/30-jahre-weltklimakonvention/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Schauer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Mar 2024 09:55:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[30 Jahre ist es her, dass die Weltklimakonvention in Kraft getreten ist. Ihr Ziel: eine gefährliche Störung des Klimasystems zu verhindern. Gibt es da etwas zu feiern? Ein Interview von Joachim Wille (Frankfurter Rundschau). Link zum Artikel auf der Webseite der Frankfurter Rundschau&#160;<a href="https://ernst.weizsaecker.de/30-jahre-weltklimakonvention/">mehr…</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>30 Jahre ist es her, dass die Weltklimakonvention in Kraft getreten ist. Ihr Ziel: eine gefährliche Störung des Klimasystems zu verhindern. Gibt es da etwas zu feiern? Ein Interview von Joachim Wille (Frankfurter Rundschau).</p>
<p>Link zum Artikel auf der Webseite der <a href="https://www.fr.de/politik/ernst-ulrich-von-weizsaecker-gewinnerin-waren-meist-die-weltmaerkte-verliererin-die-umwelt-92901399.html">Frankfurter Rundschau</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kriminalisieren ist der völlig falsche Weg</title>
		<link>https://ernst.weizsaecker.de/kriminalisieren-ist-der-voellig-falsche-weg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Schauer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jan 2024 19:15:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Zivilgesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Interview über Tendenzen, die Aktivitäten der &#8222;Letzten Generation&#8220; zu kriminalisieren. Link zum Interview auf Youtube&#160;<a href="https://ernst.weizsaecker.de/kriminalisieren-ist-der-voellig-falsche-weg/">mehr…</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Interview über Tendenzen, die Aktivitäten der &#8222;Letzten Generation&#8220; zu kriminalisieren.</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=p_Y85_mGxZM">Link zum Interview auf Youtube</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Klimaauswirkungen auf globaler und gesellschaftlicher Ebene</title>
		<link>https://ernst.weizsaecker.de/klimaauswirkungen-auf-globaler-und-gesellschaftlicher-ebene/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Schauer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jan 2024 19:26:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Vorträge]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[CO2-Emissionen]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
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					<description><![CDATA[Anlässlich einer (Online-) Veranstaltung der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW): Eine Zusammenfassung und ein Video eines Teils des Vortrags sind auf der Veranstaltungswebseite abrufbar: Link zum Workshop-Bericht&#160;<a href="https://ernst.weizsaecker.de/klimaauswirkungen-auf-globaler-und-gesellschaftlicher-ebene/">mehr…</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Anlässlich einer (Online-) Veranstaltung der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW): Eine Zusammenfassung und ein Video eines Teils des Vortrags sind auf der Veranstaltungswebseite abrufbar:</p>
<p><a href="https://vdw-ev.de/bericht-jung-und-alt-bewegt-was-uns-bewegt/">Link zum Workshop-Bericht</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ökologische Wahrheit und Klimaschutz</title>
		<link>https://ernst.weizsaecker.de/oekologische-wahrheit-und-klimaschutz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Schauer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Dec 2023 15:56:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Interview mit Klaus Füner wurde als Podcast veröffentlicht. Lange Zeit sorgten niedrige Energiepreise dafür, dass Energie- und Materialeffizienz vernachlässigt wurden. Heute müssen wir mit weniger Ressourcen mehr Wohlstand schaffen &#8211; es muss uns gelingen, wirtschaftliche Gewinne zu erzielen ohne den Planeten zu zerstören und die Preise müssen die ökologische Wahrheit sagen. Link zum Podcast: [&#8230;]&#160;<a href="https://ernst.weizsaecker.de/oekologische-wahrheit-und-klimaschutz/">mehr…</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Interview mit Klaus Füner wurde als Podcast veröffentlicht. Lange Zeit sorgten niedrige Energiepreise dafür, dass Energie- und Materialeffizienz vernachlässigt wurden. Heute müssen wir mit weniger Ressourcen mehr Wohlstand schaffen &#8211; es muss uns gelingen, wirtschaftliche Gewinne zu erzielen ohne den Planeten zu zerstören und die Preise müssen die ökologische Wahrheit sagen.</p>
<p>Link zum Podcast: <a href="https://heinze.podigee.io/132-new-episode">Architekturfunk Webseite von Heinze</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>non nobis &#8211; über das Bauen in der Zukunft</title>
		<link>https://ernst.weizsaecker.de/non-nobis-ueber-das-bauen-in-der-zukunft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Schauer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Dec 2023 15:41:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Notizen]]></category>
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					<description><![CDATA[Werner Sobek hat den zweiten Band seiner Trilogie »non nobis« veröffentlicht. Darin führt er seine umfassende Analyse der komplexen Wechselwirkungen zwischen Bauen und Umwelt fort. Der Bitte um ein Vorwort zu dem Band bin ich gerne nachgekommen. Link zu einer Buchbesprechnung: Deutsche Bauzeitung&#160;<a href="https://ernst.weizsaecker.de/non-nobis-ueber-das-bauen-in-der-zukunft/">mehr…</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Werner Sobek hat den zweiten Band seiner Trilogie »non nobis« veröffentlicht. Darin führt er seine umfassende Analyse der komplexen Wechselwirkungen zwischen Bauen und Umwelt fort. Der Bitte um ein Vorwort zu dem Band bin ich gerne nachgekommen.</p>
<p>Link zu einer Buchbesprechnung: <a href="https://www.db-bauzeitung.de/news/zweiter-band-der-reihe-non-nobis-veroeffentlicht/">Deutsche Bauzeitung</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>So reicht das nicht! Außenpolitik, neue Ökonomie, neue Aufklärung &#8211; Was die Klimakrise jetzt wirklich braucht</title>
		<link>https://ernst.weizsaecker.de/so-reicht-das-nicht-aufklaerung-aussenpolitik-und-affront-was-die-klimakrise-jetzt-wirklich-braucht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Schauer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Sep 2023 06:43:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Aufklärung]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[Bereits vor 50 Jahren veröffentlichte der „Club of Rome“ mit „Die Grenzen des Wachstums“ eine Studie zur Entwicklung der Weltwirtschaft und zeigte schon damals, wie zeitnah für die Menschheit das Ende weiterer Möglichkeiten erreicht sein wird. Der Weltklimabericht und außergewöhnliche Wetterphänomene zeigen die Dringlichkeit noch immer: Die Art wie wir leben hat globale Auswirkungen – [&#8230;]&#160;<a href="https://ernst.weizsaecker.de/so-reicht-das-nicht-aufklaerung-aussenpolitik-und-affront-was-die-klimakrise-jetzt-wirklich-braucht/">mehr…</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits vor 50 Jahren veröffentlichte der „Club of Rome“ mit „Die Grenzen des Wachstums“ eine Studie zur Entwicklung der Weltwirtschaft und zeigte schon damals, wie zeitnah für die Menschheit das Ende weiterer Möglichkeiten erreicht sein wird. Der Weltklimabericht und außergewöhnliche Wetterphänomene zeigen die Dringlichkeit noch immer: Die Art wie wir leben hat globale Auswirkungen – mit einer dramatischen Entwicklung.</p>
<p>Mit sieben Punkten wird in dem Buch zu entschlossenem Handeln für das<br />
Wohl künftiger Generationen aufgefordert. Es braucht jetzt in Sachen Klimaschutz unter anderem eine neue Außenpolitik, neue Ökonomie und eine neue Aufklärung.</p>
<p>Die aktualisierte zweite Auflage kommt demnächst heraus.</p>
<p><a href="https://www.bonifatius-verlag.de/shop/so-reicht-das-nicht/">Link zum Verlag</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Dialog mit Vandana Shiva beim Pioneers of Change Summit</title>
		<link>https://ernst.weizsaecker.de/dialog-mit-vandana-shiva-beim-pioneers-of-change-summit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[valentin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Mar 2023 11:00:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Globalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltige Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Gerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Zivilgesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 16.3. hatte ich einen etwa einstündigen Dialog mit Frau Prof. Vandana Shiva aus Indien – organisiert von Dr. Alfred Strigl (Wien) und Alexandra Wandel (Leiterin des World Future Council). Das Gespräch fand statt im Rahmen des 7. Pioneers of Change Online Summit, und stand unter dem Motto &#8222;Zukunftsvisionen &#38; Systemwandel – WOHIN?&#8220;. Eine Aufzeichnung [&#8230;]&#160;<a href="https://ernst.weizsaecker.de/dialog-mit-vandana-shiva-beim-pioneers-of-change-summit/">mehr…</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 16.3. hatte ich einen etwa einstündigen Dialog mit <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Vandana_Shiva" target="_blank" rel="noopener">Frau Prof. Vandana Shiva</a> aus Indien – organisiert von Dr. Alfred Strigl (Wien) und Alexandra Wandel (Leiterin des <a href="https://www.worldfuturecouncil.org/de/" target="_blank" rel="noopener">World Future Council</a>).</p>
<p>Das Gespräch fand statt im Rahmen des 7. <a href="https://pioneersofchange-summit.org/" target="_blank" rel="noopener">Pioneers of Change Online Summit</a>, und stand unter dem Motto &#8222;Zukunftsvisionen &amp; Systemwandel – WOHIN?&#8220;.</p>
<p>Eine <a href="https://pioneersofchange-summit.org/speaker/vandana-ernst/" target="_blank" rel="noopener">Aufzeichnung unseres Dialoges</a> (sowie über 30 weiterer Interviews) kann nach dem Kauf eines so genannten &#8222;<a href="https://pioneersofchange-summit.org/kongresspaket/" target="_blank" rel="noopener">Kongresspaketes</a>&#8220; online angesehen werden.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gespräch mit Ute Symanski über Hochschulaufgaben</title>
		<link>https://ernst.weizsaecker.de/gespraech-mit-ute-symanski-ueber-hochschulaufgaben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[valentin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jan 2023 11:29:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Formate]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
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		<category><![CDATA[Wachstum]]></category>
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					<description><![CDATA[Vor kurzem habe ich mit Frau Dr. Symanski ein längeres Gespräch über Hochschulaufgaben geführt. Das Gespräch ist jetzt online als Folge#12 der Podcast-Reihe „#ScienceManagersForFuture“.&#160;<a href="https://ernst.weizsaecker.de/gespraech-mit-ute-symanski-ueber-hochschulaufgaben/">mehr…</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-4322" src="https://ernst.weizsaecker.eu/wp-content/uploads/SM4F-Symanski-Weizsaecker-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://ernst.weizsaecker.de/wp-content/uploads/SM4F-Symanski-Weizsaecker-300x300.jpg 300w, https://ernst.weizsaecker.de/wp-content/uploads/SM4F-Symanski-Weizsaecker-150x150.jpg 150w, https://ernst.weizsaecker.de/wp-content/uploads/SM4F-Symanski-Weizsaecker-120x120.jpg 120w, https://ernst.weizsaecker.de/wp-content/uploads/SM4F-Symanski-Weizsaecker.jpg 600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Vor kurzem habe ich mit Frau Dr. Symanski ein längeres Gespräch über Hochschulaufgaben geführt.</p>
<p>Das Gespräch ist jetzt online als Teil der Podcast-Reihe „<a href="https://www.futurwir.de/sciencemanagersforfuture-2/" target="_blank" rel="noopener">#ScienceManagersForFuture</a> – Ute Symanski führt Gespräche für ein nachhaltiges Hochschulsystem” (ein Projekt von <a href="https://www.futurwir.de/" target="_blank" rel="noopener">futurWIR</a>).</p>
<p>Sie können die Podcast-Folge hier direkt anhören:  <a href="https://sciencemanagersforfuture.podigee.io/12-new-episode" target="_blank" rel="noopener">#12 Ute Symanski trifft Ernst Ulrich von Weizsäcker</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Planet ist geplündert. Was wir jetzt tun müssen</title>
		<link>https://ernst.weizsaecker.de/der-planet-ist-gepluendert-was-wir-jetzt-tun-muessen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Schauer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Dec 2022 14:28:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Dem Buch von Franz Alt habe ich einen historischen Bericht über die Entstehung des berühmten Club of Rome Berichts „Die Grenzen des Wachstums“ von 1972 hinzugefügt. Das Buch stellt dem Zustand der Erde eine schonungslose Diagnose – ohne dabei die Hoffnung aufzugeben. So sucht es anhand verschiedener Fragestellungen nach einem Weg aus der globalen Krise: [&#8230;]&#160;<a href="https://ernst.weizsaecker.de/der-planet-ist-gepluendert-was-wir-jetzt-tun-muessen/">mehr…</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dem Buch von Franz Alt habe ich einen historischen Bericht über die Entstehung des berühmten Club of Rome Berichts „Die Grenzen des Wachstums“ von 1972 hinzugefügt. Das Buch stellt dem Zustand der Erde eine schonungslose Diagnose – ohne dabei die Hoffnung aufzugeben. So sucht es anhand verschiedener Fragestellungen nach einem Weg aus der globalen Krise: Wie gelingt eine menschengerechte Demokratie ebenso wie nachhaltiges Wirtschaften? Ist die Menschheit bereit, von der Natur zu lernen und nicht nur sich selbst, sondern alles Leben in den Mittelpunkt zu stellen? Das Buch macht Mut und zeigt an zahlreichen Beispielen, wie eine ökoplanetare Zukunftsvision aussehen kann.</p>
<p><a href="https://www.hirzel.de/der-planet-ist-gepluendert.-was-wir-jetzt-tun-muessen./9783777630205">Link zum Hirzel Verlag</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Betrifft: Fusionsenergie, „He! He! He! He!” (Leserbrief)</title>
		<link>https://ernst.weizsaecker.de/betrifft-fusionsenergie-he-he-he-he-leserbrief/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[valentin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Dec 2022 10:25:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Notizen]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Energieeffizienz]]></category>
		<category><![CDATA[Kernfusion]]></category>
		<category><![CDATA[Ökologie]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[Zum Thema Kernfusion habe ich vor ein paar Tagen einen Leserbrief an die Frankfurter Rundschau geschrieben. Er wurde heute wörtlich veröffentlicht.&#160;<a href="https://ernst.weizsaecker.de/betrifft-fusionsenergie-he-he-he-he-leserbrief/">mehr…</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Thema Fusion habe ich einen Leserbrief an die Frankfurter Rundschau geschrieben. Er wurde wörtlich veröffentlicht:</p>
<blockquote><p>Sehr geehrte Redaktion,</p>
<p>Vielen Dank für den Artikel über Kernfusion per Laserstrahl. Für Physik und Technik erstaunlich und großartig. Für Energie teuer und sinnlos. Für die Umwelt gefährlich. Warum? Um mit einem Laserstrahl ein Deuterium- und ein Tritiumatom bei hundert Millionen Grad zur Fusion zu bringen, ist phantastisch, aber sehr teuer. Photovoltaik aus Sonnenlicht ist im Vergleich phantastisch billig. Und Tritium muss erstmal (teuer) hergestellt werden und ist radioaktiv. Und das bei der Fusion herausgeschleuderte Neutron saust durch jegliche Wand nach draußen und trifft dann irgendwo auf einen Atomkern und kann diesen radioaktiv machen. Wenn es nur ein Neutron wäre, kein Problem. Aber wenn mit den Fusionen echt Energie erzeugt werden soll, muss man Millionen Milliarden solcher Prozesse laufen lassen, und wenn Millionen Milliarden Neutronen nach draußen sausen, gibt es massenhaft Radioaktivität. Das nenne ich nicht saubere Energie!</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p></blockquote>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wir dürfen Gottes Schöpfung nicht ruinieren!</title>
		<link>https://ernst.weizsaecker.de/wir-duerfen-gottes-schoepfung-nicht-ruinieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[valentin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Sep 2022 19:07:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[Vortrag im Rahmen des „Marktes der Möglichkeiten“ mit Peiner Gruppen und Aktiven für Nachhaltigkeit, Klima- und Naturschutz. Eine Veranstaltung des ev.-luth. Kirchenkreises Peine vom 30. September 2022. Sie können den Vortrag bei YouTube ansehen.&#160;<a href="https://ernst.weizsaecker.de/wir-duerfen-gottes-schoepfung-nicht-ruinieren/">mehr…</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vortrag im Rahmen des „Marktes der Möglichkeiten“ mit Peiner Gruppen und Aktiven für Nachhaltigkeit, Klima- und Naturschutz. Eine Veranstaltung des <a href="https://www.kirche-peine.de/" target="_blank" rel="noopener">ev.-luth. Kirchenkreises Peine</a> vom 30. September 2022.</p>
<p>Sie können den <a href="https://www.youtube.com/watch?v=sRqKj7xgDn0#t=3m57s" target="_blank" rel="noopener">Vortrag bei YouTube ansehen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Podcast: Klimagerechtigkeit jetzt!</title>
		<link>https://ernst.weizsaecker.de/podcast-klimagerechtigkeit-jetzt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ernst Ulrich von Weizsäcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Jan 2022 14:43:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Fridays for Future]]></category>
		<category><![CDATA[Klimapolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit Luisa Neubauer, Klimaaktivistin und Gesicht der „Fridays for Future“ Bewegung in Deutschland, habe ich im Wissenspodcast „Eine:r muss es ja machen“ der VDW über die Verantwortung der Wissenschaft für die Zukunft unseres Planeten gesprochen.&#160;<a href="https://ernst.weizsaecker.de/podcast-klimagerechtigkeit-jetzt/">mehr…</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auszug aus der Pressemitteilung der VDW (Vereinigung Deutscher Wissenschaftler)</p>
<p><strong>Zur Verantwortung in der Klimakrise: Wissenschaft trifft Aktivismus – im Podcast</strong><br />
<strong>mit Luisa Neubauer und Ernst Ulrich von Weizsäcker</strong></p>
<p><a href="https://ernst.weizsaecker.de/wp-content/uploads/Screenshot-2022-01-26-at-15-31-21-Microsoft-Word-VDW-Pressemeldung-Podcast-Klimagerechtigkeit-jetzt-VDW-Pressemeldung-P....png"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-4184" src="https://ernst.weizsaecker.de/wp-content/uploads/Screenshot-2022-01-26-at-15-31-21-Microsoft-Word-VDW-Pressemeldung-Podcast-Klimagerechtigkeit-jetzt-VDW-Pressemeldung-P...-300x156.png" alt="Screenshot 2022-01-26 at 15-31-21 Microsoft Word - VDW-Pressemeldung-Podcast-Klimagerechtigkeit jetzt - VDW-Pressemeldung-P[...]" width="385" height="200" srcset="https://ernst.weizsaecker.de/wp-content/uploads/Screenshot-2022-01-26-at-15-31-21-Microsoft-Word-VDW-Pressemeldung-Podcast-Klimagerechtigkeit-jetzt-VDW-Pressemeldung-P...-300x156.png 300w, https://ernst.weizsaecker.de/wp-content/uploads/Screenshot-2022-01-26-at-15-31-21-Microsoft-Word-VDW-Pressemeldung-Podcast-Klimagerechtigkeit-jetzt-VDW-Pressemeldung-P...-700x363.png 700w, https://ernst.weizsaecker.de/wp-content/uploads/Screenshot-2022-01-26-at-15-31-21-Microsoft-Word-VDW-Pressemeldung-Podcast-Klimagerechtigkeit-jetzt-VDW-Pressemeldung-P...-624x324.png 624w, https://ernst.weizsaecker.de/wp-content/uploads/Screenshot-2022-01-26-at-15-31-21-Microsoft-Word-VDW-Pressemeldung-Podcast-Klimagerechtigkeit-jetzt-VDW-Pressemeldung-P....png 1082w" sizes="(max-width: 385px) 100vw, 385px" /></a></p>
<p>Im <strong>Wissenspodcast <a href="https://vdw-ev.de/aktuelles/podcast/">„Eine:r muss es ja machen!“</a></strong> werden die Themen diskutiert, die unsere Welt bewegen. Renommierte Wissenschaftler:innen diskutieren mit Nachwuchswissenschaftler:innen über Themen wie Klimawandel, Digitalisierung und sozioökologische Transformation. Dabei stehen die wissenschaftliche Perspektive und die Verantwortung der Wissenschaft im Mittelpunkt.</p>
<p>Die <strong>gesamte Podcast-Folge</strong> ist auf <a href="https://open.spotify.com/show/6oSMLPB1i38MVqKoukxWYx">Spotiy</a>, <a href="https://podcasts.apple.com/de/podcast/einer-muss-es-ja-machen/id1598285407">Apple Podcasts</a>, der <a href="https://vdw-ev.de/aktuelles/podcast/">Website des VDW</a> und auf <a href="https://podcasts.google.com/feed/aHR0cHM6Ly9hbmNob3IuZm0vcy82ZmFlZjQ2MC9wb2RjYXN0L3Jzcw">Google Podcasts</a> zu finden.</p>
<p>Laut Luisa Neubauer, Klimaaktivistin und Gesicht der Fridays for Future Bewegung in Deutschland, muss sich jede und jeder die Frage stellen „Was ist meine Rolle in der Klimakrise?“. Gemeinsam mit Ernst Ulrich von Weizsäcker, Umweltwissenschaftler und Gründungsdirektor des Wuppertal Instituts, diskutiert sie im <a href="https://vdw-ev.de/klimagerechtigkeit-jetzt-mit-luisa-neubauer-und-prof-ernst-ulrich-von-weizsaecker/">Wissenspodcast der VDW „Eine:r muss es ja machen“</a> über die Verantwortung der Wissenschaft für die Zukunft unseres Planeten.</p>
<p>Die Menschheit blickt einer steigenden Erderwärmung entgegen. Auch wenn wir die<br />
wissenschaftlichen Erkenntnisse haben, wie der Temperaturanstieg auf etwa 1,5 ̊ Celsius begrenzt werden kann, blicken Neubauer und von Weizsäcker der Machbarkeit kritisch entgegen. <em>Problematisch sehen beide jedoch nicht mangelnde theoretische Befunde, sondern vor allem deren politische Durchsetzung. </em>Laut von Weizsäcker ist eines der zentralen Probleme, dass Klimapolitik zumeist auf nationaler Ebene angegangen wird: Klimapolitik kann aber nicht durch innenpolitische Maßnahmen erfolgreich sein, sondern benötigt eine abgestimmte Klimaaußenpolitik. Vor allem der globale Norden, als Hauptverursacher der Treibhaus-Emissionen, steht in der Bringschuld, eine verantwortungsvolle Klimapolitik durchzusetzen, so Neubauer. Bereits jetzt bringen Kern- und Kohlekraftwerke keinen ökonomischen Vorteil mehr. Dennoch wird Klimaschutz häufig als zu kostenintensiv bezeichnet und gegen soziale Gerechtigkeit aufgewogen.<br />
Dies steht laut Neubauer und von Weizsäcker symptomatisch für unser derzeitiges gesellschaftliches Klima. Die notwendige Transformation werde eben nicht als unabdingbar aufgefasst, sondern vielmehr als eine Option unter vielen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Greenspotting Interview</title>
		<link>https://ernst.weizsaecker.de/greenspotting-interview/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ernst Ulrich von Weizsäcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Mar 2021 16:29:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Ökologische Steuerreform]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Ökologische Finanzreform]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Wachstum]]></category>
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					<description><![CDATA[Vor kurzem hatte ich das Vergnügen von Dieter Dürand für greenspotting interviewt zu werden. Hierbei habe ich vor allem den Budget-Ansatz, den ich stark vertrete, erläutert.&#160;<a href="https://ernst.weizsaecker.de/greenspotting-interview/">mehr…</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor kurzem hatte ich das Vergnügen von Dieter Dürand für <a href="https://greenspotting.de/">greenspotting</a> interviewt zu werden. Hierbei habe ich vor allem den Budget-Ansatz, den ich stark vertrete, erläutert.</p>
<p>Das Interview wurde in zwei Teile aufgeteilt.</p>
<p>Teil I: <a href="https://greenspotting.de/2021/03/23/der-kapitalismus-wird-zusammenbrechen-wenn-er-den-preisen-nicht-erlaubt-die-oekologische-wahrheit-zu-sagen/">„Der Kapitalismus wird zusammenbrechen, wenn er den Preisen nicht erlaubt, die ökologische Wahrheit zu sagen“</a></p>
<p>Teil II: <a href="https://greenspotting.de/2021/03/29/die-billig-tour-bringt-momentan-noch-wachstum-und-arbeitsplaetze-das-macht-diese-ideologie-enorm-stark/">„Die Billig-Tour bringt momentan noch Wachstum und Arbeitsplätze. Das macht diese Ideologie enorm stark.“</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Anthropozän ist nicht nachhaltig. Können wir das ändern?</title>
		<link>https://ernst.weizsaecker.de/das-anthropozaen-ist-nicht-nachhaltig-koennen-wir-das-aendern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ernst Ulrich von Weizsäcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Feb 2021 07:17:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Vorträge]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltige Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Vortrag mit dem Titel &#8222;Leider ist das Anthropozän nicht nachhaltig. Können wir das ändern&#8220; wurde am 11. Januar 2021 online für das Centre Marc Bloch gehalten. Das Anthropozän ist das Zeitalter, in dem die Spezies Homo Sapiens praktisch das ganze Erdgeschehen regiert. Eine Katastrophe für die biologische Vielfalt, das Klima, die Ozeane. Forschungsfragen: wie [&#8230;]&#160;<a href="https://ernst.weizsaecker.de/das-anthropozaen-ist-nicht-nachhaltig-koennen-wir-das-aendern/">mehr…</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Vortrag mit dem Titel &#8222;Leider ist das Anthropozän nicht nachhaltig. Können wir das ändern&#8220; wurde am 11. Januar 2021 online für das <a href="https://cmb.hu-berlin.de/">Centre Marc Bloch</a> gehalten.</p>
<p>Das Anthropozän ist das Zeitalter, in dem die Spezies Homo Sapiens praktisch das ganze Erdgeschehen regiert. Eine Katastrophe für die biologische Vielfalt, das Klima, die Ozeane. Forschungsfragen: wie misst man die Katastrophen? Wieviel Zeit haben wir noch? Was kann man nachhaltiger machen? Wie wichtig ist Bevölkerungsstabilisierung? Welche Politikoptionen müssen ausgebaut werden? Zu Letzterem: wir müssen die Entwicklungsländer überzeugen (und dafür bezahlen), dass sie beim Klimaschutz und beim Retten der Biodiversität endlich mitmachen. Wir müssen national und möglichst international dafür sorgen, dass die Preise endlich halbwegs die ökologische Wahrheit sagen. Grundsätzlicher: Wir müssen uns auf eine neue Aufklärung einstellen. Die alte Aufklärung hat angefangen, kontraproduktiv zu werden.</p>
<p>Der Vortrag ist online verfügbar: <a href="https://youtu.be/l3sHFSBN-UI">https://youtu.be/l3sHFSBN-UI</a></p>
<p>Der Vortrag wurde von Prof. Jörg Niewöhner, Direktor des <em>Integrative Research Institute on Transformations of Human-Environment Systems</em> (IRI THESys) der Humboldt Universität und von Judith Nora Hardt (Centre Marc Bloch / Research Fellow Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik, Hamburg Universität), begleitet.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>The ProfsCast &#8211; Lectures For Future Edition</title>
		<link>https://ernst.weizsaecker.de/the-profscast-lectures-for-future-edition/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ernst Ulrich von Weizsäcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jan 2021 15:40:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Globalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[In dieser LecturesForFuture-Ausgabe des ProfsCast spricht Joe Fensterle, Professor an der HSRW in Kleve, mit Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker über Klimawandel und Nachhaltigkeit. Prof. von Weizsäcker gehört seit vielen Jahren zu den angesehensten Forschern, Autoren und Politikern im Bereich der Klimaforschung und Nachhaltigkeit. Er ist Mitglied und ehemaliger Präsident des Club of Rome [&#8230;]&#160;<a href="https://ernst.weizsaecker.de/the-profscast-lectures-for-future-edition/">mehr…</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In dieser LecturesForFuture-Ausgabe des ProfsCast spricht Joe Fensterle, Professor an der HSRW in Kleve, mit Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker über Klimawandel und Nachhaltigkeit.</p>
<p>Prof. von Weizsäcker gehört seit vielen Jahren zu den angesehensten Forschern, Autoren und Politikern im Bereich der Klimaforschung und Nachhaltigkeit. Er ist Mitglied und ehemaliger Präsident des Club of Rome und erklärt, wie die Publikation &#8222;Die Grenzen des Wachstums&#8220; den Weg für einen Wandel in der öffentlichen Wahrnehmung des Wachstums ebnete. Er war Gründungspräsident des Wuppertal-Instituts, das in diesem Zusammenhang schnell zum renommiertesten Think-Tank der Welt wurde.</p>
<p>Er spricht über die Idee, die hinter dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie steht. Er spricht auch über Wissenschaftskommunikation und warum diese in Zeiten von Fake-News und populistischen Regierungen so wichtig ist.</p>
<p>Er zeigt auf, wie Lösungen mit landesweit handelbaren CO2-Budgets zu einem fairen Ausgleich zwischen Industrie- und Entwicklungsländern führen können und wie wichtig Initiativen wie FridaysForFuture (FFF) sind, damit nachhaltige Entwicklungen umgesetzt werden.</p>
<p>Die Vollversionen dieses ProfsCast sind sowohl auf <a href="https://www.youtube.com/watch?v=UMWAEIFBXPc" target="_blank" rel="noopener">YouTube</a> als auch auf den einschlägigen Streaming-Plattformen wie <a href="https://open.spotify.com/episode/4tbpIh1WbS1S6MHaWioUkJ?si=4fd0bffe3d8f4680">Spotify</a> und <a href="https://anchor.fm/joachim-fensterle" target="_blank" rel="noopener">Anchor</a> verfügbar.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vortrag &#8222;Herausforderung Große Transformation&#8220;</title>
		<link>https://ernst.weizsaecker.de/vortrag-herausforderung-grosse-transformation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ernst Ulrich von Weizsäcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Dec 2020 12:07:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Formate]]></category>
		<category><![CDATA[Globalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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		<category><![CDATA[Transformation]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 27. und 28. November 2020 veranstaltete NatWiss zusammen mit dem Bremer Friedensforum und dem Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung e.V. den Online Kongress &#8222;Herausforderungen für Frieden und Umwelt&#8220;. &#8222;Die Konferenz thematisierte die doppelte Bedrohung durch Aufrüstung und Umweltzerstörung für  globale Friedenssicherung und internationale Stabilität. Gewaltkonflikte und Wettrüsten sind neu entbrannt, zwischen den [&#8230;]&#160;<a href="https://ernst.weizsaecker.de/vortrag-herausforderung-grosse-transformation/">mehr…</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 27. und 28. November 2020 veranstaltete NatWiss zusammen mit dem Bremer Friedensforum und dem Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung e.V. den Online Kongress &#8222;Herausforderungen für Frieden und Umwelt&#8220;.</p>
<p>&#8222;Die Konferenz thematisierte die doppelte Bedrohung durch Aufrüstung und Umweltzerstörung für  globale Friedenssicherung und internationale Stabilität. Gewaltkonflikte und Wettrüsten sind neu entbrannt, zwischen den Großmächten und in Krisenherden weltweit. Dies opfert Gesundheit, Umwelt und Entwicklung, und steht einer Lösung globaler Probleme im Wege.&#8220;</p>
<p>Ernst Ulrich von Weizsäcker hielt einen Vortrag mit dem Titel &#8222;Herausforderung Große Transformation&#8220;. Die Aufzeichnung des Vortrags ist hier zu finden: <a href="https://youtu.be/vyX4X-FVYg8">https://youtu.be/vyX4X-FVYg8</a></p>
<p>Alle weiteren Beiträge sind hier zu finden: <a href="http://natwiss.de/herausforderungen-fuer-frieden-und-umwelt/">http://natwiss.de/herausforderungen-fuer-frieden-und-umwelt/</a></p>
<p>Für mehr Informationen, siehe: <a href="http://natwiss.de/kongress-herausforderungen-fuer-frieden-und-umwelt/">http://natwiss.de/kongress-herausforderungen-fuer-frieden-und-umwelt/</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Klimafonds &#8211; Konflikt zwischen SDG 13 und SDG 17?</title>
		<link>https://ernst.weizsaecker.de/klimafonds-konflikt-zwischen-sdg-13-und-sdg-17/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ernst Ulrich von Weizsäcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Nov 2020 07:54:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Formate]]></category>
		<category><![CDATA[Globalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Themen]]></category>
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		<category><![CDATA[Entwicklungshilfe]]></category>
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		<category><![CDATA[Nachhaltige Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Sustainable Development Goals]]></category>
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					<description><![CDATA[Aufzeichnung des Webinar zum Thema Klimafonds: Gibt&#8217;s da einen Konflikt zwischen SDG 13 und SDG 17? mit Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker. Veranstalter: Österreichische Forschungsstiftung für Internationale Entwicklung (ÖFSE) Video des Vortrages Powerpoint Presentation SDG 13: Klimaschutz SDG 17: Kooperation für Nachhaltige Entwicklung &#8222;Die Entwicklungsländer sehen SDG 17 als Pflicht zur finanziellen Entwicklungshilfe an. [&#8230;]&#160;<a href="https://ernst.weizsaecker.de/klimafonds-konflikt-zwischen-sdg-13-und-sdg-17/">mehr…</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Aufzeichnung des Webinar zum Thema <em>Klimafonds: Gibt&#8217;s da einen Konflikt zwischen SDG 13 und SDG 17?</em> mit Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker.<br />
Veranstalter: Österreichische Forschungsstiftung für Internationale Entwicklung (ÖFSE)</p>
<p><a href="http://go.jku.at/y20a5">Video des Vortrages</a><br />
<a href="https://ernst.weizsaecker.de/wp-content/uploads/Linz-12.-November.pdf">Powerpoint Presentation</a></p>
<p>SDG 13: Klimaschutz<br />
SDG 17: Kooperation für Nachhaltige Entwicklung</p>
<div class="tx-oefse-events-detail__text">
<p>&#8222;Die Entwicklungsländer sehen SDG 17 als Pflicht zur finanziellen Entwicklungshilfe an. Denn wie sollen die ärmsten Länder je die Ziele 1 (keine Armut) oder 2 (kein Hunger), Ziel 3 (Gesundheit und Wohlergehen) oder Ziel 4 (hochwertige Bildung) finanzieren können, wenn es keine Hilfe aus dem „Norden“ gibt? Wenn aber die Entwicklungshilfe großzügig sein soll und im Wesentlichen für die Erreichung der Ziele 1-4 eingesetzt wird, bleibt für einen großen Klimafonds und die teure Umstellung auf CO2-freie Wirtschaften kaum etwas übrig. Und die Entwicklungsländer würden ihre derzeitige laufende Steigerung der CO2-Emissionen munter fortführen. SDG 13 würde zur totalen Illusion.&#8220; (Eventbeschreibung von ÖFSE)</p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„Deutschland und der Klimawandel“</title>
		<link>https://ernst.weizsaecker.de/deutschland-und-der-klimawandel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ernst Ulrich von Weizsäcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Sep 2020 10:06:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 1. September premierte die Dokumentation „Deutschland und der Klimawandel – Die Fakten von Harald Lesch“ im ZDF. Die Doku ist in der ZDF Mediathek bis zum 29.04.2021 verfügbar. Ernst v. Weizsäcker ist einer der Experten, die für diese Doku interviewt wurden. Seinen Beitrag kann man sich vor allem ab Minute 41:50 ansehen.&#160;<a href="https://ernst.weizsaecker.de/deutschland-und-der-klimawandel/">mehr…</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 1. September premierte die Dokumentation „Deutschland und der Klimawandel – Die Fakten von Harald Lesch“ im ZDF. Die Doku ist in der <a href="https://www.zdf.de/dokumentation/zdfzeit/zdfzeit-deutschland-und-der-klimawandel-100.html">ZDF Mediathek</a> bis zum 29.04.2021 verfügbar.</p>
<p>Ernst v. Weizsäcker ist einer der Experten, die für diese Doku interviewt wurden. Seinen Beitrag kann man sich vor allem ab Minute 41:50 ansehen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Klimawandel und Corona &#8211; ein Gespräch mit Jascha Rohr</title>
		<link>https://ernst.weizsaecker.de/klimawandel-und-corona-ein-gespraech-mit-jascha-rohr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ernst Ulrich von Weizsäcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2020 08:52:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[Transformation]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ernst.weizsaecker.de/?p=4095</guid>

					<description><![CDATA[Im März führte ich ein Gespräch mit Jascha Rohr, Gründer, Gesellschafter und Geschäftsführer des Instituts für Partizipatives Gestalten. Im Gespräch diskutieren wir, warum wir als Gesellschaft anders denken müssen und wie wir konkret dem Klimawandel begegnen und eine große Transformation vorbereiten können. Welche Rolle Partizipation, Kokreation und direkte Demokratie spielen, wird ebenfalls erörtert. Bürgerbeteiligung ist [&#8230;]&#160;<a href="https://ernst.weizsaecker.de/klimawandel-und-corona-ein-gespraech-mit-jascha-rohr/">mehr…</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im März führte ich ein Gespräch mit Jascha Rohr, Gründer, Gesellschafter und Geschäftsführer des <a href="https://www.partizipativ-gestalten.de/" target="_blank">Instituts für Partizipatives Gestalten</a>.</p>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/18mW_tbcCIc?start=1" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Im Gespräch diskutieren wir, warum wir als Gesellschaft anders denken müssen und wie wir konkret dem Klimawandel begegnen und eine große Transformation vorbereiten können. Welche Rolle Partizipation, Kokreation und direkte Demokratie spielen, wird ebenfalls erörtert. Bürgerbeteiligung ist dann erfolgreich, wenn dadurch Lösungen erzeugt werden. Wir diskutieren, welche zukünftigen Geschäftsmodelle in Frage kommen, wobei ich näher auf den WBGU-Budgetansatz eingehe. Aufgrund der aktuellen Lage ist es ebenfalls wichtig darauf einzugehen, ob und inwieweit die Coronakrise bei einer gesellschaftlichen Umsteuerung helfen kann.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>&#8222;Für die Umwelt kommt nichts dabei raus&#8220;, Interview in der Online-Ausgabe der BILD-Zeitung, 22.09.2019</title>
		<link>https://ernst.weizsaecker.de/fuer-die-umwelt-kommt-nichts-dabei-raus-interview-in-der-online-ausgabe-der-bild-zeitung-22-09-2019/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ernst Ulrich von Weizsäcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Sep 2019 06:18:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Formate]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ernst.weizsaecker.de/?p=3989</guid>

					<description><![CDATA[BILD traf von Weizsäcker, um über das Klima und das jüngst vorgestellte Klimapaket der Bundesregierung zu sprechen                                                             Foto: Fabian Matzerath Artikel von: Karen von Guttenberg, Sören Haberlandt 22.09.2019 &#8211; 21:31 Uhr Am Freitag hatte die GroKo das Klimapaket der Bundesregierung vorgestellt. Bahnfahren soll billiger werden, die Stromrechnung niedriger. Andererseits soll Fliegen, Heizen und Autofahren teurer [&#8230;]&#160;<a href="https://ernst.weizsaecker.de/fuer-die-umwelt-kommt-nichts-dabei-raus-interview-in-der-online-ausgabe-der-bild-zeitung-22-09-2019/">mehr…</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://ernst.weizsaecker.de/wp-content/uploads/Foto-BILD.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3993" src="https://ernst.weizsaecker.de/wp-content/uploads/Foto-BILD-300x269.png" alt="Foto BILD" width="345" height="310" srcset="https://ernst.weizsaecker.de/wp-content/uploads/Foto-BILD-300x269.png 300w, https://ernst.weizsaecker.de/wp-content/uploads/Foto-BILD-700x627.png 700w, https://ernst.weizsaecker.de/wp-content/uploads/Foto-BILD-624x559.png 624w, https://ernst.weizsaecker.de/wp-content/uploads/Foto-BILD.png 949w" sizes="auto, (max-width: 345px) 100vw, 345px" /></a></p>
<p><strong>BILD traf von Weizsäcker, um über das Klima und das jüngst vorgestellte Klimapaket der Bundesregierung zu sprechen                                                             Foto: Fabian Matzerath</strong></p>
<p>Artikel von: Karen von Guttenberg, Sören Haberlandt 22.09.2019 &#8211; 21:31 Uhr</p>
<p>Am Freitag hatte die GroKo das Klimapaket der Bundesregierung vorgestellt. Bahnfahren soll billiger werden, die Stromrechnung niedriger. Andererseits soll Fliegen, Heizen und Autofahren teurer werden. Schnell erntete das 23-Seitige Papier Kritik. Die Grünen und „Fridays for Future“ etwa halten das Paket für unzureichend, in der Presse wurde das Blatt zerrissen.</p>
<p>BILD traf Wissenschaftler Ernst Ulrich von Weizsäcker, um über das Paket zu sprechen.</p>
<p>Weizsäcker studierte Chemie und Physik, arbeitete unter anderem am UNO-Zentrum für Wissenschaft und Technologie in New York, von 1984 bis 1991 war er Direktor des Instituts für Europäische Umweltpolitik. 2002 bis 2005 war er Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Er ist Ehrenpräsident des Club of Rome, einer gemeinnützigen Organisation, die sich für eine nachhaltige Zukunft der Menschheit einsetzt.</p>
<p><em>BILD: Beginnen wir mit der Erhöhung der Pendlerpauschale. Die Grünen sagen, das würde der Idee, den Verkehr zu entlasten, widersprechen.</em></p>
<p>Ernst Ulrich von Weizsäcker: „Die Grünen haben Recht. Das ist reine Sozialpolitik. Für die Umwelt kommt dabei nichts raus.“</p>
<p><em>Ist das Populismus? Oder wie sortieren Sie das ein?</em></p>
<p>Weizsäcker: „Das Volk mag es gern, wenn Autofahren billig ist. Wenn man das Populismus nennt, wenn man das tut, was das Volk will, dann ist das Populismus.“</p>
<p><em>Die Regierung plant Emissionshandel. Was bringt es, mit Emissionen zu handeln, statt auf sie zu verzichten?</em></p>
<p>Weizsäcker: „Emissionshandel ist so gemeint, dass es Emissionen vermindert. Aber wenn man zu viele Lizenzen ausgibt und die womöglich auch noch verschenkt, wie 2003 beim europäischen Emissionshandel, dann bringt’s nix. Eine Emissionssteuer ist ehrlicher und wirksamer.“</p>
<p><a href="https://ernst.weizsaecker.de/wp-content/uploads/Foto-2.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-3994" src="https://ernst.weizsaecker.de/wp-content/uploads/Foto-2-300x197.png" alt="Foto 2" width="300" height="197" srcset="https://ernst.weizsaecker.de/wp-content/uploads/Foto-2-300x197.png 300w, https://ernst.weizsaecker.de/wp-content/uploads/Foto-2-700x460.png 700w, https://ernst.weizsaecker.de/wp-content/uploads/Foto-2-624x410.png 624w, https://ernst.weizsaecker.de/wp-content/uploads/Foto-2.png 927w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p><em>Gibt es einen Punkt in dem Klimapaket, von dem Sie sagen, der hat etwas mit Vernunft zu tun?</em></p>
<p>Weizsäcker: „Oh ja! Endlich kommt ein echter Preis auf die Klimaschädigung. Ich finde es auch richtig, dass man mit niedrigen Beträgen anfängt. Aber man müsste unbedingt anschließend jedes Jahr höher gehen. Ungefähr in dem Tempo, wie die Technik und unser Verhalten klimafreundlicher wird. Dann würden Hersteller, Ingenieure, Investoren und Konsumenten heute schon wissen, was ihnen in 5, 10, 20 Jahren blüht. Das wäre ungeheuer wirksam, aber zu keinem Zeitpunkt wirklich schmerzlich.“</p>
<p><em>Werden die Chinesen uns auch beim Thema Klima überholen?</em></p>
<p>Weizsäcker: „Wahrscheinlich! Ihr 13. Fünf-Jahres-Plan ist sehr ehrgeizig auch beim Klima. Wobei sie das an ihre Bevölkerung als Sauberkeit in den Städten verkaufen. Das will und versteht das Volk. Was ich unaufrichtig finde, ist, dass China zu Hause Klimaschutz macht und gleichzeitig in anderen Ländern haufenweise Kohlekraftwerke baut.“</p>
<p><em>Also können wir von den Chinesen auch in diesem Punkt etwas lernen?</em></p>
<p>Weizsäcker: „Wir können von ihnen lernen, wie schnell man die Autoflotte auf Elektro bringt. Aber die Chinesen sind wohl schon wieder einen Schritt weiter. Ich habe vor Kurzem einen Artikel von vier Chinesen gelesen, der sagt: ‚Elektro ist ja nur die zweitbeste Lösung, wir müssen zum Wasserstoffauto kommen.‘ Allerdings gibt es eine interessante Idee meines Freundes Franz Josef Radermacher aus Ulm, der sagt, ein klimaneutraler Verbrennungsmotor ist möglich. Wir nehmen Sonnenenergie aus sonnenreichen Gegenden oder Windenergie aus der Nordsee. Damit spalten wir das Wassermolekül H2O in H2 (Wasserstoff) und O2 (Sauerstoff). Das O2 macht Luftverbesserung und das H2 ist ein toller Brennstoff. Aber für Autos ziemlich umständlich. Bequemer wäre es, man bindet das H2 mit aus der Luft eingefangenem CO2. Es entsteht CH2OH. Das ist Methanol. Und das ist praktisch so gut wie Benzin. Man kann es als Treibstoff für einen Verbrennungsmotor verwenden. Das wäre klimaneutral, denn man hat ja vorher das CO2 eingefangen. Das hätte den Vorteil, dass man nicht die ganze Infrastruktur und Technologie der Verbrennungsmotoren plattmachen muss, um klimaneutral zu sein.“</p>
<p><em>Zurzeit ist ja der Elektromotor hoch im Kurs.</em></p>
<p>Weizsäcker: „Der Elektromotor ist natürlich besser als der mit fossilem Öl laufende alte Motor. Besser ist der Brennstoffzellenmotor mit Wasserstoff oder Methan. Und bequemer ist der Verbrennungsmotor mit klimaneutralem Methanol. Allerdings haben wir einen Welttrend der Elektrifizierung. Da darf sich Deutschland nicht ausklinken.“</p>
<p><em>Da schließt sich der nächste Punkt aus dem Klimapaket an: billigere Fernzugtickets und höhere Luftverkehrssteuer.</em></p>
<p>Weizsäcker: „Das ist ungeheuer vernünftig! Das ist der beste Teil, der beschlossen worden ist. Denn wenn ich in Europa oder gar in Deutschland billiger fliege, als mit der Bahn zu fahren, dann ist was krank. Dass man dagegen politisch vorgeht, ist längst überfällig. Ein Bremsklotz war seit Jahrzehnten das Abkommen von Chicago von 1944. Das verbietet das Besteuern von internationalem Flugbenzin. 1944 war noch die Zeit von Charles Lindbergh, wo man ein berühmter Mann werden konnte, wenn man einmal über den Ozean flog.“</p>
<p><em>Das hat schon etwas von einem Schildbürgerstreich …</em></p>
<p>Weizsäcker: „Absolut. Aber die Flugzeuglobby, die Ferienlobby, die Australier- und Seychellen-Leute, die lieben das Chicago-Abkommen. Ist doch klar. Aber es ist grotesk, wenn wir bei der Autofahrt von Cottbus nach Berlin Benzinsteuern zahlen und der Luxusurlauber, der auf die Seychellen fliegt, zahlt keine Treibstoffsteuer.“</p>
<p><em>Wenn Sie diese Einzelmaßnahmen des Klimapakets sehen – welche Handschrift von welcher Lobby sehen Sie darin?</em></p>
<p>Weizsäcker: „Ich glaube, dass der Begriff Lobby die Sache nicht wirklich trifft. Natürlich haben die auch ihr Interesse. Aber ich habe das Gefühl: Es ist eher die Angst der CDU und SPD vor der AfD. Denn die AfD ist ja gegen alle Kosten für den Klimaschutz. So einfach ist das. Die Wahlen in Ostdeutschland waren eine böse Bremse für den Klimaschutz. Das ist sehr erschreckend für Deutschland und für unsere Kinder und Enkel – und für die Gehirne der AfD-Strategen und für die, die ihnen auf dem Leim gehen. Ich will die Lobbies nicht kleinreden, aber Wählerinnen und Wähler haben in der Demokratie mehr Macht.“</p>
<p><em>Frau Merkel leitete die Verkündung des Pakets auch erst mit Worten der Naturwissenschaftlerin, die sie ist, ein und drückte viel Verständnis für Greta Thunberg aus. Dann sprach sie als Politikerin vom politisch Machbaren …</em></p>
<p>Weizsäcker: „So ist die Demokratie. Und durch die sozialen Medien ist die Bereitschaft, was Längerfristiges in der Politik zu machen, beinahe kaputtgegangen.“</p>
<p><em>Ist das Klimapaket auch Opfer dieser Kurzfristigkeit geworden und gibt es demzufolge keinen richtigen Klimaschutz?</em></p>
<p>Weizsäcker: „So ist es. All die vielen Einzelmaßnahmen und Subventionen sind ein Versuch, dem Volk mitzuteilen, dass man an alles gedacht hat, um niemandem wehzutun. Wir Wissenschaftler haben die Aufgabe, auch an die gigantischen Langfristschäden zu denken, an die die Twitterer lieber nicht denken.“</p>
<p><em>Kommen bei uns die Veränderungen nur, wenn sich die Regierung verändert?</em></p>
<p>Weizsäcker: „Naja, Rot-Grün wäre mir lieber. Aber das Volk, zu dem eben auch die Millionen von AfD-Wählern gehören, will genau das nicht. Das Strukturproblem, dass Langfristpolitik eher unpopulär ist, wird durch Neuwahlen und Regierungswechsel nicht gelöst. Deswegen arbeite ich an Vorschlägen, die heute nicht wehtun, aber dennoch sehr wirksam sind. So verstehe ich auch das Klimapaket. Bloß ist es mir zu kleinteilig geraten.</p>
<p><em>Also die GroKo beenden?</em></p>
<p>Weizsäcker: „Dem Klima würde das nicht helfen. Denn wer würde danach regieren? CDU mit FDP und mit Duldung der AfD? Und seien wir doch mal ehrlich: Welches Industrieland wird heute besser regiert als Deutschland? In Polen, USA, Russland, Japan, Südkorea spielt das Thema Klima kaum eine Rolle. Andere Industrieländer haben große wirtschaftliche Schwierigkeiten. England spinnt. Sich an der Macht zu halten und ernsthaft etwas für die zukünftigen Generationen zu machen, ist halt sehr schwierig.“</p>
<p><em>Ein weiterer Punkt im Klimapaket lautet: Einbauverbot für neue Ölheizungen ab 2025. Was halten Sie davon?</em></p>
<p>Weizsäcker: „Das kann man machen. Aber dann doch besser einige Jahre früher.“</p>
<p><em>Zurück zum Anfang: „Fridays for Future“. Was halten Sie von dieser Bewegung?</em></p>
<p>Weizsäcker: „Sie war überfällig. Sie konnte erst im Katastrophenjahr 2018 politisch wirksam werden. Nur zwölf Monate vorher hätte niemand Greta Thunberg zugehört. Und weil die Sorge vor dem Meeresspiegelanstieg, großen Waldbränden wie jetzt in Sibirien oder Brasilien, vor großen Ernteausfällen und unerträglichen Temperaturen in der Öffentlichkeit groß geworden ist, nehme ich an, dass das Thema wirklich bleibt und die Menschen nicht aufhören, es ernst zu nehmen. Und wenn Klima-Fakten und Prognosen im Volk voll ankommen, dann hat ‚Fridays for Future‘ die Kraft einer großen, neuen Partei. Und wenn die Frage kommt: Haben die eigentlich recht? Muss ich ein intensives Ja zur Antwort geben. Sie haben recht.“</p>
<p><a href="https://ernst.weizsaecker.de/wp-content/uploads/Foto-BILD-3.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-3995" src="https://ernst.weizsaecker.de/wp-content/uploads/Foto-BILD-3-300x270.png" alt="Foto BILD 3" width="300" height="270" srcset="https://ernst.weizsaecker.de/wp-content/uploads/Foto-BILD-3-300x270.png 300w, https://ernst.weizsaecker.de/wp-content/uploads/Foto-BILD-3-700x631.png 700w, https://ernst.weizsaecker.de/wp-content/uploads/Foto-BILD-3-624x562.png 624w, https://ernst.weizsaecker.de/wp-content/uploads/Foto-BILD-3.png 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><strong><br />
</strong></p>
<p><em>Dann stimmen Sie Luisa Neubauer zu, die sagte: Das Klimapaket ist kein Durchbruch, sondern ein Skandal?</em></p>
<p>Weizsäcker: „Ich rede nicht von Skandal. Denn der Skandal würde ja auf das Wahlvolk zurückfallen. Aber Luisa Neubauer darf das natürlich so ausdrücken. Meine Redeweise ist eher: Jetzt Ärmel hochkrempeln und denkt euch was aus, was nicht ganz so populär ist und dem Volk nach dem Mund redet. Aber trotzdem wirksam.“</p>
<p><em>Wie schnell müsste denn ein Klimapaket 2 kommen?</em></p>
<p>Weizsäcker: „Meine Antwort ist verwandt mit der Antwort von Ministerpräsident Laschet (NRW, Anm. d. Red.): Warum sitzen der Entwicklungs- und der Außenminister nicht im Klimakabinett? Die Dramatik der Kohleverbrennung und Waldrodung ist weniger in Deutschland als in Afrika, Asien, Südamerika und peinlicherweise den USA. Wenn man ein Paket 2 macht, dann muss das auch ein außenpolitisches sein.“</p>
<p><em>Zum Schluss: Ist der Name Klimapaket eigentlich in irgendeiner Form haltbar?</em></p>
<p>Weizsäcker: „Ich würde es Ansatz zu einem Klimapaket nennen.“</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Symposium zu den großen Herausforderungen in Umwelt, Klima, Gesellschaft und Nachhaltigkeit</title>
		<link>https://ernst.weizsaecker.de/symposium-zu-den-grossen-herausforderungen-in-umwelt-klima-gesellschaft-und-nachhaltigkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ernst Ulrich von Weizsäcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jul 2019 09:40:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vorträge]]></category>
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					<description><![CDATA[Hier die Folien meines Einführungsvortrages zum Thema „Wir sind dran“ am 25. Juni 2019 im Axica Kongress- und Tagungszentrum Berlin. Zur Erinnerung an das Symposium wurde eine Webseite angelegt, auf der Ergebnisse, Bilder, Vorträge von u.a. Svenja Schulze und Horst Köhler, sowie Texte der Veranstaltung zu finden sind. Ein Filmzusammenschnitt des Symposiums können Sie sich gerne [&#8230;]&#160;<a href="https://ernst.weizsaecker.de/symposium-zu-den-grossen-herausforderungen-in-umwelt-klima-gesellschaft-und-nachhaltigkeit/">mehr…</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://ernst.weizsaecker.de/wp-content/uploads/Berlin-25.6.19..pdf">Hier</a> die Folien meines Einführungsvortrages zum Thema „Wir sind dran“ am 25. Juni 2019 im Axica Kongress- und Tagungszentrum Berlin.</p>
<p>Zur Erinnerung an das Symposium wurde eine Webseite angelegt, auf der Ergebnisse, Bilder, Vorträge von u.a. Svenja Schulze und Horst Köhler, sowie Texte der Veranstaltung zu finden sind. Ein Filmzusammenschnitt des Symposiums können Sie sich gerne über folgenden Link ansehen: <a href="https://vdw-ev.de/portfolio/wir-sind-dran/">https://vdw-ev.de/portfolio/wir-sind-dran/</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Klimaschutz weltweit</title>
		<link>https://ernst.weizsaecker.de/klimaschutz-weltweit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ernst Ulrich von Weizsäcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jul 2019 09:31:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Manuskripte]]></category>
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					<description><![CDATA[2018 war ein Aufweckjahr in Sachen Klima. 28 große Waldbrände in Schweden allein 2018, Ähnliches in Kalifornien. Große Ernteausfälle in Deutschland, und der Rhein fast nicht mehr schiffbar. Grausige Stürme und Überflutungen an den Ostküsten der USA und Japans. Monate später im australischen Sommer eine Jahrhundertdürre und in Mosambik Riesenzerstörungen durch den Zyklon Idai. Greta [&#8230;]&#160;<a href="https://ernst.weizsaecker.de/klimaschutz-weltweit/">mehr…</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>2018 war ein Aufweckjahr in Sachen Klima. 28 große Waldbrände in Schweden allein 2018, Ähnliches in Kalifornien. Große Ernteausfälle in Deutschland, und der Rhein fast nicht mehr schiffbar. Grausige Stürme und Überflutungen an den Ostküsten der USA und Japans. Monate später im australischen Sommer eine Jahrhundertdürre und in Mosambik Riesenzerstörungen durch den Zyklon Idai.</p>
<p>Greta Thunberg hat 2018 zum freitäglichen Schülerstreik aufgerufen. Hätte sie den gleichen Aufruf ein Jahr früher gemacht, wäre es wahrscheinlich ein Flop geworden. Aber 2018 dachte in ihrer Heimat jeder sofort an die schrecklichen Waldbrände.</p>
<p>Den vollständigen Aufsatz finden Sie <a href="https://ernst.weizsaecker.de/wp-content/uploads/Klima-für-FFF.pdf" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Aufklärung braucht Balance</title>
		<link>https://ernst.weizsaecker.de/aufklaerung-braucht-balance/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ernst Ulrich von Weizsäcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jul 2019 09:22:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Manuskripte]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Club of Rome hat sich wieder zu Wort gemeldet. Sein neues Buch „Wir sind dran“ (Originaltitel „Come On!“) ist aktuell und ehrgeizig. Gewiss geht es von den „Grenzen des Wachstums“ aus – so der Titel des Buches, das den Club 1972 weltberühmt gemacht hat. Aber in der Beschreibung dessen, was seit 1972 passiert ist, [&#8230;]&#160;<a href="https://ernst.weizsaecker.de/aufklaerung-braucht-balance/">mehr…</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Club of Rome hat sich wieder zu Wort gemeldet. Sein neues Buch „<em>Wir sind dran</em>“ (Originaltitel „<em>Come On!“</em>) ist aktuell und ehrgeizig. Gewiss geht es von den „Grenzen des Wachstums“ aus – so der Titel des Buches, das den Club 1972 weltberühmt gemacht hat. Aber in der Beschreibung dessen, was seit 1972 passiert ist, nämlich eine rasante Beschleunigung des Wachstums und eine weitere Verdoppelung der Erdbevölkerung, kommen die Autoren zu der Überzeugung, dass wir mitten in einer philosophischen Krise stecken – ohne dieses aber zu wissen. Ist das nicht ein Phänomen für die Tiefenpsychologie?</p>
<p>Den vollständigen Aufsatz finden Sie <a href="https://ernst.weizsaecker.de/wp-content/uploads/Neue-Aufklärung-braucht-Balance.pdf" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>&#8222;Wenn wir’s blöd anstellen, dann sind wir dran&#8220;, Interview in &#8222;Der Wirtschaftsführer 2019&#8220;</title>
		<link>https://ernst.weizsaecker.de/wenn-wirs-bloed-anstellen-dann-sind-wir-dran-interview-in-der-wirtschaftsfuehrer-2019/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ernst Ulrich von Weizsäcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Apr 2019 09:45:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ernst.weizsaecker.de/?p=3900</guid>

					<description><![CDATA[Professor Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker, Jahrgang 1939, zählt zu den Pionieren nachhaltigen Wirtschaftens. Schon seit den frühen 1990er Jahren entwickelt er Ideen für eine zukunftsfähige und ressourcenschonende Wirtschaft, die nicht nur auf gnadenlosem Wettbewerb, ständigem Wachstum und kurzfristigem Gewinnstreben beruht. Seit 1991 ist von Weizsäcker Mitglied des Club of Rome, ein gemeinwohlorientierter Zusammenschluss von [&#8230;]&#160;<a href="https://ernst.weizsaecker.de/wenn-wirs-bloed-anstellen-dann-sind-wir-dran-interview-in-der-wirtschaftsfuehrer-2019/">mehr…</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #444444; line-height: 107%; font-family: 'Helvetica',sans-serif; font-size: 10.5pt;">Professor Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker</span><span style="color: #676767; font-family: CompatilFactLTPro-Rg; font-size: xx-small;"><span style="font-family: Calibri;"><span style="font-size: medium;"><span style="color: #000000;">, Jahrgang 1939, zählt zu den Pionieren nachhaltigen Wirtschaftens. Schon seit den frühen 1990er Jahren entwickelt er Ideen für eine zukunftsfähige und ressourcenschonende Wirtschaft, die nicht nur auf gnadenlosem Wettbewerb, ständigem Wachstum und kurzfristigem Gewinnstreben beruht. Seit 1991 ist von Weizsäcker Mitglied des Club of Rome, ein gemeinwohlorientierter Zusammenschluss von Experten unterschiedlichster Fachrichtungen aus mehr als 30 Ländern, der sich für eine nachhaltige Zukunft der Menschheit einsetzt und dafür die großen Megatrends studiert. Zwischen 2012 bis 2017 war er Co-Präsident des Club of Rome und seit 2018 ist er dessen Ehrenpräsident. Die Organisation wurde 1968 gegründet und genießt seit 1972 aufgrund der Veröffentlichung des Berichts „Die Grenzen des Wachstums“ internationale Anerkennung – ein weltweit beachteter Weckruf für eine nachhaltige Entwicklung der Menschheit. Anlässlich seines 50jährigen Bestehens veröffentlicht der Club of Rome 2018 den neuen Bericht mit dem Titel „Wir sind dran“. In diesem fordert von Weizsäcker eine neue Aufklärung, eine neue Denkweise für die „Volle Welt“, die gesättigte Welt, die endlich Stabilisierung und ökologische Gesundung in den Blick nimmt. Für sein Umweltengagement wurde von Weizsäcker – studierter Physiker und Professor der Biologie – mehrfach ausgezeichnet. Unter anderem erhielt er den Deutschen Umweltpreis (2008), das Große Bundesverdienstkreuz (2009), den Theodor-Heuss-Preis (2011) und die Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg (2012).</span></span></span></span></p>
<p><a href="https://www.boorberg.de/studium/Der+aktuelle+Wirtschaftsf%c3%bchrer">Aktuelle Ausgabe des Wirtschaftsführers</a></p>
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<p><strong><em>Wirtschaftsführer:</em></strong><em> In seinem neuesten Bericht wird das Thema der Nachhaltigkeit einer Weltentwicklungspolitik in den Vordergrund gestellt. Sie waren von 2012 bis 2018 mit Anders Wijkman Co-Präsident des Club of Rome. Wer ist der Club of Rome und welche Aufgaben hat er sich gestellt?</em></p>
<p><strong><em>Ernst Ulrich von Weizsäcker:</em></strong><em> Der Club wurde 1968 von dem Industriellen Aurelio Peccei aus Italien gegründet und wurde 1972 mit dem Buch Die Grenzen des Wachstums zu dem wirkmächtigsten Mahner für eine nachhaltige Welt. Seit damals hat der Club etwa 45 weitere Berichte über alle großen Menschheitsthemen bekommen und propagiert. </em></p>
<p><strong><em>Wirtschaftsführer:</em></strong><em> Der erste, nunmehr schon legendäre Bericht des Club of Rome aus dem Jahr 1972, „Grenzen des Wachstums“, zeichnete ja ein eher düsteres Bild der Zukunft. Waren die Voraussagen seinerzeit zu pessimistisch? </em></p>
<p><strong><em>Ernst Ulrich von Weizsäcker:</em></strong><em> Die damalige Annahme, dass mehr Industrieproduktion mehr Umweltverschmutzung bedeutet, war viel zu pessimistisch. Auch die Verfügbarkeit der mineralischen Ressourcen wurde zu pessimistisch eingeschätzt. Aber die Grundaussage bleibt richtig: Unaufhörliches Wachstum der Weltbevölkerung und des Konsums sind auf dem kleinen Planeten Erde Selbstmord.</em></p>
<p><strong><em>Wirtschaftsführer:</em></strong><em> Sie haben gemeinsam mit Anders Wijkman, der wie Sie auch Mitglied des Exekutiv-Komitees des Club of Rome ist, auf der Basis der Arbeit des Club of Rome einen Bericht in Buchform veröffentlicht. Der deutsche Titel heißt: „Wir sind dran“. Das klingt ja zunächst eher bedrohlich. Sind wir jetzt wirklich „dran“? Ist das Kind also schon in den Brunnen gefallen?</em></p>
<p><strong><em>Ernst Ulrich von Weizsäcker:</em></strong><em> Der Titel ist schelmisch: Wir sind an der Reihe, was zu ändern – keine Frage. Aber wenn wir’s blöd anstellen, dann „sind wir dran“.</em></p>
<p><strong><em>Wirtschaftsführer:</em></strong><em> Es gibt ja immerhin die 2030 Agenda der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung. Es scheint doch so, als sei die Welt nun entschlossen, Überbevölkerung, Armut und Kriege sowie die damit zusammenhängenden Migrationen ernsthaft anzugehen. Wie schätzen Sie diese Bemühungen der Vereinten Nationen ein?</em></p>
<p><strong><em>Ernst Ulrich von Weizsäcker:</em></strong><em> In der Agenda 2030 ist das Thema Weltbevölkerung mal wieder ausgelassen worden. Ein Skandal! Und die Überwindung der Armut und des Hungers und der Arbeitslosigkeit mit den Methoden konventioneller Wachstumswirtschaft macht das Erreichen der drei ökologischen Ziele der Agenda, Klima, Meere, Artenvielfalt zur blanken Illusion.</em></p>
<p><strong><em>Wirtschaftsführer:</em></strong><em> Wo sehen Sie derzeit ganz konkret nicht nachhaltige Entwicklungen, die tatsächlich zukunftsbedrohend sind? Wie sehen Sie dabei die Rolle der Digitalisierung?</em></p>
<p><strong><em>Ernst Ulrich von Weizsäcker:</em></strong><em> Solange internationales Flugbenzin nicht besteuert werden darf – so das Abkommen von Chicago – Raubbau am Fischreichtum, an fossilen Brennstoffen, an den Böden nirgends bestraft wird und eine industrielle, mit Bioziden operierende Landwirtschaft auch noch subventioniert wird, hat die Natur langfristig keine Überlebenschance. Die Digitalisierung kann einzelne Prozesse eleganter machen, wird aber vielfach zur Ankurbelung des Konsums und Vermehrung des LKW-Verkehrs eingesetzt, Beispiel Amazon. Es gibt eine Rechnung, nach welcher sich der Ressourcenverbrauch pro digitaler Leistung seit dem ersten Desktop, Apple 2, um einen Faktor tausend verkleinert hat, tolle Leistung, aber dass im genau gleichen Zeitraum der Gesamt- Ressourcenverbrauch der digitalen Leistungen sich ebenfalls vertausendfacht hat, weil die Zahl der digitalen Leistungen sich vermillionenfacht haben. Man denke nur an den gigantischen Energieverbrauch der Bitcoins. Seit ich das weiß, betrachte ich mein Ein-Euro-Stück im Geldbeutel mit einer gewissen Rührung!</em></p>
<p><strong><em>Wirtschaftsführer:</em></strong><em> Wie kommt es eigentlich, dass diese Entwicklungen immer noch vorhanden sind? Worauf führen Sie das zurück? Ist es tatsächlich „nur“ dieGeldgier mächtiger Wirtschaftsunternehmen oder gibt es noch andere, tiefere Ursachen?</em></p>
<p><strong><em>Ernst Ulrich von Weizsäcker:</em></strong><em> Geldgier steckt in uns allen, keineswegs nur in den Konzernen. Unsere Zivilisation ist krank.</em></p>
<p><strong><em>Wirtschaftsführer:</em></strong><em> In Ihrem Buch fordern Sie eine „Neue Aufklärung“. Was genau verstehen Sie darunter?</em></p>
<p><strong><em>Ernst Ulrich von Weizsäcker:</em></strong><em> Ja, es geht um die Gesundung der Zivilisation. So wie die Aufklärung im 18. Jahrhundert die großartige Industrielle Revolution und die rasanten Fortschritte der Medizin möglich gemacht hat. Bloß in der heutigen „vollen Welt“ müssen ganz andere Ziele angepeilt werden. Klima, Biodiversität, gesunde Böden, Stopp der Bevölkerungsvermehrung usw. Der aus der alten Aufklärung kommende Durchmarsch von Egoismus, Utilitarismus, Individualismus, Rationalismus, Kolonialismus (sic!) und die permanente krasse Belohnung von Geschwindigkeit müssen als Krankheitssymptome entlarvt werden. Dann könnte eine Zivilisation der „Balance“ entstehen. Balance zwischen Mensch und Natur, zwischen Kurzfrist und Langfrist, zwischen öffentlichen und privaten Gütern usw. Wirtschaftsführer: Es gibt ja kraftvolle antiaufklärerische Tendenzen. Diese kommen z. T. als Grundmisstrauen gegenüber wissenschaftlichem Wissen, als „alternative Fakten“ oder religiöse Fundamentalismen daher. Sind die offenen verfassungsstaatlichen Demokratien westlicher Prägung noch in der Lage, mit solchen massiven Abweichungen vom Leitbild des „mündigen Staatsbürgers“ umzugehen?</em></p>
<p><strong><em>Ernst Ulrich von Weizsäcker:</em></strong><em> Richtig. Wenn ich im Trump-Amerika leben würde, wäre ich voll auf der Seite von Steven Pinker, mit „Enlightenment Now“, wo er im Grunde die alte Aufklärung beschwört als Heilmittel gegen das politische Lügen. Aber in die Tiefendimension des Club of Rome Buches „Wir sind dran“ geht er überhaupt nicht ein. Er bleibt an der Oberfläche des banalen Fortschrittsoptimismus. In Amerika verkauft sich das gut.</em></p>
<p><strong><em>Wirtschaftsführer:</em></strong><em> Könnten hier mehr Elemente unmittelbarer Demokratie, also mehr Bürgermitentscheidung hilfreich sein?</em></p>
<p><strong><em>Ernst Ulrich von Weizsäcker:</em></strong><em> Die populistischen, teilweise rechtsextremen Bewegungen unserer Tage preisen die unmittelbare Demokratie. So bei der einschlägigen Debatte im Deutschen Bundestag. Das bestätigt mich in meiner Skepsis. Natürlich kann man über Flussbegradigungen oder Fluglärm lokale Volksbefragungen machen. Aber wo es in die Fragen hineinreicht, die im Grundgesetz stehen, sollte man sich auf die verfassungsgemäßen Formen der Mitentscheidung beschränken.</em></p>
<p><strong><em>Wirtschaftsführer:</em></strong><em> Basieren nicht auch die meisten Rechtssysteme auf einem „Leere-Welt-Konzept“? Ist das Denken in Rechtssubjekten (Menschen und Organisationen von Menschen) und Rechtsobjekten (z. B. die Natur) und in den binären Kategorien von „Recht“ und „Unrecht“ noch angemessen für eine „Volle Welt“?</em></p>
<p><strong><em>Ernst Ulrich von Weizsäcker:</em></strong><em> Völlig richtig. Man muss auch das Rechtssystem auf die Situation der Vollen Welt anpassen. Bloß bedeutet das leider schärfere Einschränkungen, und das ist unpopulär!</em></p>
<p><strong><em>Wirtschaftsführer:</em></strong><em> Welchen Beitrag könnte oder müsste Ihrer Auffassung nach das Rechtssystem zum Thema Nachhaltigkeit leisten?</em></p>
<p><strong><em>Ernst Ulrich von Weizsäcker:</em></strong><em> Artikel 20a GG war ein Fortschritt. Weiterhin scheint es mir wichtig, dass das Vorsorgeprinzip hochgehalten und gegen alle Angriffe verteidigt wird. Die amerikanische Tradition kennt es kaum. Due diligence ist was viel Schwächeres. Und amerikanisierte Konzerne und ihre Rechtsanwälte lästern dauernd über die „risikoaversen europäischen Weicheier“. Die Chemieindustrie versucht seit einiger Zeit, ein „Innovationsprinzip“ als rechtlich gleichmächtig durchzusetzen. Als ob Innovation nicht längst der Liebling sämtlicher Investoren wäre! Zum Vorsorgeprinzip gehört allerdings auch eine permanente Infrastruktur der Technikfolgenabschätzung. Das war einst eine amerikanische Erfindung, ist dort aber fast vom Erdboden verschwunden.</em></p>
<p><strong><em>Wirtschaftsführer:</em></strong><em> Herr Professor von Weizsäcker</em>, herzlichen Dank für das Gespräch!</p>
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			</item>
		<item>
		<title>WIR SIND DRAN &#8211; Was wir ändern müssen wenn wir bleiben wollen</title>
		<link>https://ernst.weizsaecker.de/wir-sind-dran-was-wir-aendern-muessen-wenn-wir-bleiben-wollen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Schauer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Dec 2017 14:20:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Globalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Ko-Präsidenten des Club of Rome (2012-2018) haben mit 38 weiteren Autoren eine Art Nachfolgebuch der „Grenzen des Wachstums“ verfasst (englischer Originaltitel „Come On!“). Das Buch wurde in viele Sprachen übersetzt, einschließlich chinesisch und japanisch. Es fordert unter anderem eine neue Aufklärung für eine volle Welt. Das Buch wurde ebenfalls ein Bericht an den Club [&#8230;]&#160;<a href="https://ernst.weizsaecker.de/wir-sind-dran-was-wir-aendern-muessen-wenn-wir-bleiben-wollen/">mehr…</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Ko-Präsidenten des Club of Rome (2012-2018) haben mit 38 weiteren Autoren eine Art Nachfolgebuch der „Grenzen des Wachstums“ verfasst (englischer Originaltitel „Come On!“). Das Buch wurde in viele Sprachen übersetzt, einschließlich chinesisch und japanisch. Es fordert unter anderem eine neue Aufklärung für eine volle Welt.</p>
<p>Das Buch wurde ebenfalls ein Bericht an den Club of Rome.</p>
<p><a href="https://www.penguin.de/Paperback/Wir-sind-dran/Ernst-Ulrich-von-Weizsaecker/Pantheon/e558431.rhd">Link zum Verlag (Paperback)</a></p>
<p><a href="https://www.penguin.de/Buch/Wir-sind-dran-Club-of-Rome-Der-grosse-Bericht/Ernst-Ulrich-von-Weizsaecker/Guetersloher-Verlagshaus/e529351.rhd">Link zum Verlag (gebundenes Buch)</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zukunftsrede Ernst-Bloch-Zentrum 2017</title>
		<link>https://ernst.weizsaecker.de/zukunftsrede-ernst-bloch-zentrum-2017/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ernst Ulrich von Weizsäcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Nov 2017 10:00:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vorträge]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit der ZUKUNFTSREDE verbindet die Stiftung Ernst-Bloch-Zentrum den Versuch, mutige Blicke in eine gute Zukunft zu wagen. Sie wird einer bekannten Persönlichkeit des öffentlichen Lebens aus Politik, Philosophie, Literatur oder Wissenschaft anvertraut. Ernst Ulrich von Weizsäcker hielt „DIE ZUKUNFTSREDE“ 2017 am 28. November 2017 im Ernst-Bloch-Zentrum Die Stiftung Ernst-Bloch-Zentrum vergab „Die Zukunftsrede“ 2017 an Professor [&#8230;]&#160;<a href="https://ernst.weizsaecker.de/zukunftsrede-ernst-bloch-zentrum-2017/">mehr…</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der <strong>ZUKUNFTSREDE</strong> verbindet die Stiftung <strong>Ernst-Bloch-Zentrum</strong> den Versuch, mutige Blicke in eine gute Zukunft zu wagen. Sie wird einer bekannten Persönlichkeit des öffentlichen Lebens aus Politik, Philosophie, Literatur oder Wissenschaft anvertraut.</p>
<div id="content" class="stage-outer stage-outer-small-padding doorpage" style="background-image: url('/Websites/www.bloch.de/Hintergrund/start_hintergrund.jpg');">
<div class="site-center content-area content-area-content content-area-door">
<div class="padding-bottom-40 cf">
<div class="content-area-content-main content-area-door-main hyphens">
<p>Ernst Ulrich von Weizsäcker hielt „DIE ZUKUNFTSREDE“ 2017 am 28. November 2017 im Ernst-Bloch-Zentrum</p>
<p>Die Stiftung Ernst-Bloch-Zentrum vergab „Die Zukunftsrede“ 2017 an Professor Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker und folgte damit dem einstimmigen Votum der Juroren Dr. Hanna Gekle, Prof. Dr. Gert Ueding, Prof. Dr. Bernd Stiegler und Dr. Klaus Kufeld.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/rl6Dj8dGHSk?start=838" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
</div>
</div>
</div>
</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Was sind wir uns wert?</title>
		<link>https://ernst.weizsaecker.de/was-sind-wir-uns-wert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Schauer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Dec 2016 12:38:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
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					<description><![CDATA[Über nachhaltiges Verhalten, Ressourcen und Energieverbrauch wird in vielen einzelnen Bereichen gesprochen – was aber bedeutet Nachhaltigkeit, wenn sie in einem größeren Kontext betrachtet wird? Das Buch enthält acht Dialoge mit dem kürzlich verstorbenen Daisaku Ikeda, dem Präsidenten der japanischen Friedenskirche „Soka Gakkai“. 1: Hoffnung und Gesundung 2. Welt ohne Krieg 3. Grünes Wachstum 4. [&#8230;]&#160;<a href="https://ernst.weizsaecker.de/was-sind-wir-uns-wert/">mehr…</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Über nachhaltiges Verhalten, Ressourcen und Energieverbrauch wird in vielen einzelnen Bereichen gesprochen – was aber bedeutet Nachhaltigkeit, wenn sie in einem größeren Kontext betrachtet wird?</p>
<p>Das Buch enthält acht Dialoge mit dem kürzlich verstorbenen Daisaku Ikeda, dem Präsidenten der japanischen Friedenskirche „Soka Gakkai“.</p>
<p>1: Hoffnung und Gesundung<br />
2. Welt ohne Krieg<br />
3. Grünes Wachstum<br />
4. Genügsamkeit und ein erfülltes Leben<br />
5.Die langfristige Perspektive<br />
6. Umweltbewusstsein<br />
7. Soziale und ökologische Gerechtigkeit<br />
8. Unsere nachhaltige Zukunft</p>
<p><a href="https://www.herder.de/geschichte-politik/shop/p4/50469-was-sind-wir-uns-wert-gebundene-ausgabe/">Link zum Herder Verlag</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>12. Freiburger Mittelstandskongress am 05. Oktober 2016</title>
		<link>https://ernst.weizsaecker.de/12-freiburger-mittelstandskongress-am-05-oktober-2016/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ernst Ulrich von Weizsäcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jun 2016 12:15:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Vorträge]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Freiburger Mittelstandskongress ist eine feste Größe in der Reihe der Wirtschaftstagungen in Baden-Württemberg. Jährlich wird der Kongress von ca. 400 Entscheidungsträgern mittelständischer Unternehmen besucht. Ein Vortragsprogramm, eine Ausstellung unternehmensnaher Dienstleistungen und ausreichend Zeit zum Networking sind seit über 10 Jahren die drei Säulen des Mittelstandskongresses. Eröffnet wird der Kongress mit einem aktuellen Thema von [&#8230;]&#160;<a href="https://ernst.weizsaecker.de/12-freiburger-mittelstandskongress-am-05-oktober-2016/">mehr…</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Freiburger Mittelstandskongress ist eine feste Größe in der Reihe der Wirtschaftstagungen in Baden-Württemberg. Jährlich wird der Kongress von ca. 400 Entscheidungsträgern mittelständischer Unternehmen besucht. Ein Vortragsprogramm, eine Ausstellung unternehmensnaher Dienstleistungen und ausreichend Zeit zum Networking sind seit über 10 Jahren die drei Säulen des Mittelstandskongresses.</p>
<p>Eröffnet wird der Kongress mit einem aktuellen Thema von Ernst Ulrich von Weizsäcker. Für den Abschlussvortrag konnte Wolfgang Huber, ehemaliger Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland, mit dem Thema „Führung neu denken“ gewonnen werden. Big Data, Resilienz, disruptive Geschäftsmodelle und die Bedeutung von Beiräten im Mittelstand sind die Themen der Parallelvorträge. Das Podiumsgespräch beschäftigt sich mit den Ressourcen der Zukunft. Diskutieren werden u.a. Franz Alt (Fernsehjournalist), Wolfgang Grupp (Trigema), Andrea Kurz (Head Human Resources Weleda Group), Emese Weissenbacher (Chief Financial Officer, Mann + Hummel Group) und Friederike Welter (Präsidentin des Instituts für Mittelstandsforschung IfM Bonn).</p>
<p>Die Vortragenden der Parallelvorträge kommen von der Business Application Research Center &#8211; BARC GmbH in Würzburg, von der H.B.T. Akademie aus Riegsee in Bayern, von der Dualen Hochschule Mannheim und vom King’s College in London.</p>
<p>Im Rahmen der Ausstellung werden 40 Unternehmen und Institutionen ihre unternehmensnahen Dienstleistungen präsentieren. Vertreten sind Aussteller aus den Bereichen Beratung, Büroausstattung, Finanzen, Industriebau, IT, Produktionsservices, Seminaranbieter, Sprachendienste und Werbung. Neu und sicherlich von besonderem Interesse sind die Präsentation einer 3D-Druckerei und die Ausstellung verschiedener Foto-Drohnen.</p>
<p>Zusätzliche Informationen im Internet unter <a href="http://www.fr-mk.de" target="_blank">www.fr-mk.de</a>.</p>
<p>Ansprechpartner:<br />
Günter Monjau<br />
Freiburger Mittelstandskongress GmbH<br />
Rehlingstrasse 16a, 79100 Freiburg<br />
Telefon: +49 761 456522-19<br />
Email: monjau@fr-mk.de</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ohne Entkopplung keine Zukunft &#8211; Aufsatz in der politischen ökologie Band 141</title>
		<link>https://ernst.weizsaecker.de/ohne-entkopplung-keine-zukunft-aufsatz-in-politischen-oekologie-band-141/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ernst Ulrich von Weizsäcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2015 12:25:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Manuskripte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ernst.weizsaecker.de/?p=3323</guid>

					<description><![CDATA[Entkoppelung muss zum neuen großen ökologischen Schlagwort werden. Entkoppelt werden soll das, was wir alle wollen, von dem, was wir alle reduzieren wollen. Wir wollen Wohlstand oder Wohlergehen und wir wollen, dass die Zerstörung der Natur und der Biodiversität, die globale Erwärmung, das Ausräubern mineralischer Ressour &#8211; cen endlich zurückgehen und schließlich aufhören oder sich [&#8230;]&#160;<a href="https://ernst.weizsaecker.de/ohne-entkopplung-keine-zukunft-aufsatz-in-politischen-oekologie-band-141/">mehr…</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Entkoppelung muss zum neuen großen<br />
ökologischen Schlagwort werden. Entkoppelt<br />
werden soll das, was wir alle wollen,<br />
von dem, was wir alle reduzieren wollen. Wir<br />
wollen Wohlstand oder Wohlergehen und<br />
wir wollen, dass die Zerstörung der Natur<br />
und der Biodiversität, die globale Erwärmung,<br />
das Ausräubern mineralischer Ressour &#8211;<br />
cen endlich zurückgehen und schließlich<br />
aufhören oder sich die Nutzung der Natur<br />
auf einem nachhaltigen Niveau stabilisiert.<br />
Eigentlich nichts Neues.</p>
<p>Den vollständigen Aufsatz finden Sie <a href="https://ernst.weizsaecker.de/wp-content/uploads/A_140_143_FB_weizsaecker_18_5_15.pdf" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
<p><a href="http://www.politische-oekologie.de">www.politische-oekologie.de</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Offener Brief an den SPD-Parteivorstand</title>
		<link>https://ernst.weizsaecker.de/offener-brief-an-spd-parteivorstand/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ernst Ulrich von Weizsäcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Nov 2014 16:14:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[Zusammen mit vier seiner Parteifreunde hat Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker sich am 14. November 2014 in einem offenen Brief an den SPD-Parteivorstand gewendet und unter anderem einen stärkeren Fokus auf Energieeffizienz bei der Energiewende gefordert. Den kompletten Brief finden Sie hier.&#160;<a href="https://ernst.weizsaecker.de/offener-brief-an-spd-parteivorstand/">mehr…</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zusammen mit vier seiner Parteifreunde hat Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker sich am 14. November 2014 in einem offenen Brief an den SPD-Parteivorstand gewendet und unter anderem einen stärkeren Fokus auf Energieeffizienz bei der Energiewende gefordert.</p>
<p>Den kompletten Brief finden Sie <a href="https://ernst.weizsaecker.de/wp-content/uploads/Offener-Brief-Effizienz-Erdgas-und-Kohle.pdf" target="_blank">hier</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Buchveröffentlichung &#8222;Ernst Ulrich von Weizsäcker: A Pioneer on Environmental, Climate and Energy Policies&#8220;</title>
		<link>https://ernst.weizsaecker.de/buchveroeffentlichung-ernst-ulrich-von-weizsaecker-a-pioneer-on-environmental-climate-and-energy-policies/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ernst Ulrich von Weizsäcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 May 2014 07:56:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Faktor Vier / Faktor Fünf]]></category>
		<category><![CDATA[Manuskripte]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[CO2-Emissionen]]></category>
		<category><![CDATA[Decoupling @de]]></category>
		<category><![CDATA[Energieeffizienz]]></category>
		<category><![CDATA[Factor Five]]></category>
		<category><![CDATA[Ökologie]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[Zum 75. Geburtstag von Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker am 25.06.2014 ist soeben folgender Band in englischer Sprache erschienen:
Ernst Ulrich von Weizsäcker (Ed.): Ernst Ulrich von Weizsäcker: A Pioneer on Environmental, Climate and Energy Policies &#160;<a href="https://ernst.weizsaecker.de/buchveroeffentlichung-ernst-ulrich-von-weizsaecker-a-pioneer-on-environmental-climate-and-energy-policies/">mehr…</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zum 75. Geburtstag von Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker am 25.06.2014 ist soeben folgender Band in englischer Sprache erschienen:</p>
<p><strong><em>Ernst Ulrich von Weizsäcker (Ed.): Ernst Ulrich von Weizsäcker: A Pioneer on Environmental, Climate and Energy Policies</em></strong><br />
<em>– Presented by Uwe Schneidewind, Pioneers in Science and Practice, vol. 28 (Cham – Heidelberg – New York – Dordrecht – London: Springer, 2014)</em></p>
<div id="attachment_3179" style="width: 207px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://ernst.weizsaecker.de/wp-content/uploads/9783319036618-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3179" class="size-medium wp-image-3179" alt="Ernst Ulrich von Weizsäcker: A Pioneer on Environmental, Climate and Energy Policies " src="https://ernst.weizsaecker.de/wp-content/uploads/9783319036618-2-197x300.jpg" width="197" height="300" srcset="https://ernst.weizsaecker.de/wp-content/uploads/9783319036618-2-197x300.jpg 197w, https://ernst.weizsaecker.de/wp-content/uploads/9783319036618-2-461x700.jpg 461w, https://ernst.weizsaecker.de/wp-content/uploads/9783319036618-2-624x946.jpg 624w, https://ernst.weizsaecker.de/wp-content/uploads/9783319036618-2.jpg 827w" sizes="auto, (max-width: 197px) 100vw, 197px" /></a><p id="caption-attachment-3179" class="wp-caption-text">Ernst Ulrich von Weizsäcker: A Pioneer on Environmental, Climate and Energy Policies</p></div>
<p>Einen Flyer für diesen Band finden Sie <a href="https://ernst.weizsaecker.de/wp-content/uploads/PSP-28_EUvW_Flyer_978-3-319-03661-8.pdf">hier</a>.</p>
<p>Mehr Informationen zum Autor und zu diesem Buch finden Sie unter: <a href="http://www.afes-press-books.de/html/SpringerBriefs_PSP_E.U.v._Weizsaecker.htm" target="_blank">http://www.afes-press-books.de/html/SpringerBriefs_PSP_E.U.v._Weizsaecker.htm</a></p>
<p>Diesen Band erhalten Sie in jeder Buchhandlung und können Sie auch elektronisch über die Webseite des wissenschaftlichen <a href="http://www.springer.com/environment/environmental+management/book/978-3-319-03661-8" target="_blank">Springer-Verlags</a> in Heidelberg bestellen.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>&#8222;Factor Five&#8220; nun auch in französischer und japanischer Fassung</title>
		<link>https://ernst.weizsaecker.de/factor-five-nun-auch-in-franzoesischer-und-japanischer-fassung-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ernst Ulrich von Weizsäcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Mar 2014 09:15:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Faktor Vier / Faktor Fünf]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Notizen]]></category>
		<category><![CDATA[Energieeffizienz]]></category>
		<category><![CDATA[Factor Five]]></category>
		<category><![CDATA[Faktor Fünf]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltige Entwicklung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ernst.weizsaecker.de/?p=3133</guid>

					<description><![CDATA[Knapp drei Jahre nach Erstveröffentlichung wird "Factor Five" nun ab Ende März auch auf Japanisch und Französisch erhältlich sein.&#160;<a href="https://ernst.weizsaecker.de/factor-five-nun-auch-in-franzoesischer-und-japanischer-fassung-2/">mehr…</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Knapp drei Jahre nach Erstveröffentlichung wird &#8222;Factor Five&#8220; nun ab Ende März auch auf Japanisch und Französisch erhältlich sein.</p>
<p>Factor Five &#8211; Japanese edition<br />
<em> Transforming the Global Economy through 80% Improvements in Resource Productivity</em><br />
<em> Vorwort: Professor Yoshitsugu Hayashi of Nagoya University</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft  wp-image-3135" alt="Facteur cinq" src="https://ernst.weizsaecker.de/wp-content/uploads/Facteur-cinq-193x300.jpg" width="116" height="180" srcset="https://ernst.weizsaecker.de/wp-content/uploads/Facteur-cinq-193x300.jpg 193w, https://ernst.weizsaecker.de/wp-content/uploads/Facteur-cinq.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 116px) 100vw, 116px" /><br />
Facteur 5<br />
<em>Comment transformer l&#8217;économie en rendant les ressources 5 fois plus productives<br />
Vorwort: Brice Lalonde<br />
Herausgeber: De Boek, Bruxelles<br />
</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ernst von Weizsaecker unter den 100 einflussreichsten Denkern</title>
		<link>https://ernst.weizsaecker.de/aufnahme-in-top-100-global-thought-leaders/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ernst Ulrich von Weizsäcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Feb 2014 07:50:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Globalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Notizen]]></category>
		<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Ökologie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ernst.weizsaecker.de/?p=3099</guid>

					<description><![CDATA[Das Schweizer Gottlieb Duttweiler Institut hat durch einen Analyse elektronischer Medien die hundert einflussreichsten Denker der Welt identifiziert. Aus einer Kohorte von über 200 Anfangskandidaten aus allen Fächern und aus aller Welt wurden diejenigen bestimmt, die in der Blogosphäre und Wikipedia den größten Einfluss, die größte Vernetzung und die stärkste thematische &#8222;Zentralität&#8220; haben. Gemessen wurde [&#8230;]&#160;<a href="https://ernst.weizsaecker.de/aufnahme-in-top-100-global-thought-leaders/">mehr…</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Schweizer Gottlieb Duttweiler Institut hat durch einen Analyse elektronischer Medien die hundert einflussreichsten Denker der Welt identifiziert. Aus einer Kohorte von über 200 Anfangskandidaten aus allen Fächern und aus aller Welt wurden diejenigen bestimmt, die in der Blogosphäre und Wikipedia den größten Einfluss, die größte Vernetzung und die stärkste thematische &#8222;Zentralität&#8220; haben. Gemessen wurde allerdings nur der Einfluss innerhalb des englischen Sprachraums, so dass asiatische, lateinamerikanische, arabische und kontinentaleuropäische Denker unterrepräsentiert sein dürften.<br />
Zu den 100 einflussreichsten Denkern gehören Nobelpreisträgern wie Paul Krugman, Joseph Stiglitz, Murray Gell-Mann und Daniel Kahnemann, &#8222;Ökologen&#8220; wie Amory Lovins, Janine Benyus und Franz-Josef Radermacher sowie Ernst von Weizsäcker, Unternehmer wie George Soros, Craig Venter, Tim O&#8217;Reilly und Tim Berners Lee (World Wide Web), Schriftsteller wie Salman Rushdie, Arundhati Roy, Mario Vargas-Llosa und Thomas Friedman, Biologen wie Jane Goodall, Edward O. Wilson, Jared Diamond und Richard Dawkins, sowie die Philosophen Jürgen Habermas, Martha Nussbaum und Peter Sloterdijk. Den Spitzenplatz im Ranking hat 2013 weiterhin Al Gore.</p>
<p>Ernst von Weizsäckers erste Reaktion: &#8222;Ach &#8211; da gäbe es Tausende andere, die diese Ehre mehr verdienen als ich!&#8220;</p>
<p>Weitere Informationen finden Sie in folgender Pubikation: <a href="https://ernst.weizsaecker.de/wp-content/uploads/Global_Thought_Leader_1_EN.pdf">Global_Thought_Leader</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tischrede bei Abendessen mit UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon</title>
		<link>https://ernst.weizsaecker.de/tischrede-bei-abendessen-mit-uno-generalsekretaer-ban-ki-moon/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ernst Ulrich von Weizsäcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Feb 2014 08:24:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Faktor Vier / Faktor Fünf]]></category>
		<category><![CDATA[Notizen]]></category>
		<category><![CDATA[Vorträge]]></category>
		<category><![CDATA[CO2-Emissionen]]></category>
		<category><![CDATA[Effizienzsteigerung]]></category>
		<category><![CDATA[Energieeffizienz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[UN]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ernst.weizsaecker.de/?p=3082</guid>

					<description><![CDATA[Ende Januar hatte ich die Ehre, bei einem Abendessen UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon eingeladen zu sein und eine kleine Tischrede zu halten. Das Gespräch erfolgte auf Einladung der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen. Hier finden Sie meinen Redetext als Download: Dinner Speech Ban Ki-Moon &#160;&#160;<a href="https://ernst.weizsaecker.de/tischrede-bei-abendessen-mit-uno-generalsekretaer-ban-ki-moon/">mehr…</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3083" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://ernst.weizsaecker.de/wp-content/uploads/DSC5609.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3083" class="size-medium wp-image-3083" alt="Dinner Speech Ban Ki-moon - Copyright: DGVN 2014" src="https://ernst.weizsaecker.de/wp-content/uploads/DSC5609-300x200.jpg" width="300" height="200" srcset="https://ernst.weizsaecker.de/wp-content/uploads/DSC5609-300x200.jpg 300w, https://ernst.weizsaecker.de/wp-content/uploads/DSC5609-700x467.jpg 700w, https://ernst.weizsaecker.de/wp-content/uploads/DSC5609-624x416.jpg 624w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-3083" class="wp-caption-text">Dinner Speech Ban Ki-moon &#8211; Copyright: DGVN 2014</p></div>
<p>Ende Januar hatte ich die Ehre, bei einem Abendessen UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon eingeladen zu sein und eine kleine Tischrede zu halten. Das Gespräch erfolgte auf Einladung der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen. <span id="more-3082"></span></p>
<p>Hier finden Sie meinen Redetext als Download: <a href="https://ernst.weizsaecker.de/wp-content/uploads/Dinner-Speech-Ban-Ki-Moon.pdf">Dinner Speech Ban Ki-Moon</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>2. Umweltkonvent der Europäischen Umweltstiftung in Freiburg</title>
		<link>https://ernst.weizsaecker.de/2-umweltkonvent-der-europaeischen-umweltstiftung-in-freiburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ernst Ulrich von Weizsäcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Mar 2013 11:06:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Notizen]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Klaus Töpfer]]></category>
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					<description><![CDATA[Als Mitglied des Kuratoriums der Europäischen Umweltstiftung werde ich auch am zweiten Treffen internationaler Umweltpreisträger vom 14.–17. März 2013 in Freiburg teilnehmen. Der Schwerpunkt des zweiten Konvents wird auf dem Thema „New Coalitions – To Address Limits to Growth“ liegen.&#160;<a href="https://ernst.weizsaecker.de/2-umweltkonvent-der-europaeischen-umweltstiftung-in-freiburg/">mehr…</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Als Mitglied des Kuratoriums der Europäischen Umweltstiftung werde ich auch am zweiten Treffen internationaler Umweltpreisträger vom 14.–17. März 2013 in Freiburg teilnehmen.</p>
<p>Der Schwerpunkt des zweiten Konvents wird auf dem Thema „New Coalitions – To Address Limits to Growth“ liegen. Das Programm setzt sich in diesem Jahr aus öffentlichen Veranstaltungen mit Referenten, wie Klaus Töpfer, Hansjoachim Schellnhuber und Jørgen Randers, internen Diskussionsrunden sowie „Runden Tischen“ mit Schülern, Studenten und jungen Wissenschaftlern zusammen.</p>
<p>Weitere Informationen erhalten Sie auf <a href="http://www.european-environment-foundation.eu" target="_blank">www.european-environment-foundation.eu</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>FAKTOR FÜNF. Die Formel für nachhaltiges Wachstum</title>
		<link>https://ernst.weizsaecker.de/faktor-fuenf-die-formel-fuer-nachhaltiges-wachstum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Schauer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Dec 2012 14:38:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Faktor Vier / Faktor Fünf]]></category>
		<category><![CDATA[Globalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Club of Rome-Weltproblem: wie kann man mit schrumpfenden Mineralien und knapper Energie und knappem Wasser dramatisch effizienter umgehen? Mit Faktor Fünf stellen die Autoren das Konzept eines zukunftssicheren, umweltschonenden Wirtschaftens vor. Sie zeigen, wie wir die Rohstoffe effizienter nutzen und mit dem Einsatz neuer Technologien sogar Wohlstand und Lebensqualität wachsen lassen können. Der Bericht [&#8230;]&#160;<a href="https://ernst.weizsaecker.de/faktor-fuenf-die-formel-fuer-nachhaltiges-wachstum/">mehr…</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Club of Rome-Weltproblem: wie kann man mit schrumpfenden Mineralien und knapper Energie und knappem Wasser dramatisch effizienter umgehen?</p>
<p>Mit Faktor Fünf stellen die Autoren das Konzept eines zukunftssicheren, umweltschonenden Wirtschaftens vor. Sie zeigen, wie wir die Rohstoffe effizienter nutzen und mit dem Einsatz neuer Technologien sogar Wohlstand und Lebensqualität wachsen lassen können. Der Bericht an den Club of Rome ist eine überzeugende Antwort auf die gegenwärtigen ökologischen Herausforderungen.</p>
<p><a href="https://www.droemer-knaur.de/buch/ernst-ulrich-von-weizsaecker-karlson-hargroves-faktor-fuenf-9783426400227">Link zum Verlag</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vorlesungen in Freiburg</title>
		<link>https://ernst.weizsaecker.de/vorlesungen-in-freiburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ernst Ulrich von Weizsäcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Oct 2012 13:01:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Notizen]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Effizienzrevolution]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
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					<description><![CDATA[Vom 26.10.–2.11.2012 halte ich zum ersten Mal nach Beendigung meiner Arbeit als Leiter der kalifornischen Umwelthochschule in Santa Barbara wieder Vorlesungen, diesmal als Honorarprofessor an der Universität Freiburg im englischsprachigen Masterstudiengang REM (Renewable Energy Managment).&#160;<a href="https://ernst.weizsaecker.de/vorlesungen-in-freiburg/">mehr…</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vom 26.10.–2.11.2012 halte ich zum ersten Mal nach Beendigung meiner Arbeit als Leiter der kalifornischen Umwelthochschule in Santa Barbara wieder Vorlesungen, diesmal als Honorarprofessor an der Universität Freiburg.</p>
<p>Im englischsprachigen Masterstudiengang REM (Renewable Energy Managment) finden die Vorlesungen in vier Vormittagsblöcken (9–13 Uhr) im Raum 200 des Gebäudes Tennenbacherstraße 4 („Herderbau“) statt:</p>
<ul>
<li>26.10.: Why energy is at the centre of most environmental policies;</li>
<li>29.10.: Renewable energies and their downsides; efficiency technologies and habits;</li>
<li>31.10.: The efficiency revolution and the policies to make it happen;</li>
<li>02.11.: What can all that mean for different players such as governments, including in developing countries, business, NGOs?</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wahl zum Ko-Präsidenten des Club of Rome</title>
		<link>https://ernst.weizsaecker.de/wahl-zum-ko-praesidenten-des-club-of-rome/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ernst Ulrich von Weizsäcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Oct 2012 09:30:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Notizen]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Club of Rome]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Rahmen der Jahreskonferenz des Club of Rome vom 1.-2. Oktober 2012 in Bukarest wurde ich gemeinsam mit Anders Wijkman (Schweden), ehemaliges Mitglied des Europäischen Parlaments, zum neuen Ko-Präsidenten des Clubs gewählt.&#160;<a href="https://ernst.weizsaecker.de/wahl-zum-ko-praesidenten-des-club-of-rome/">mehr…</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen der Jahreskonferenz des Club of Rome vom 1.-2. Oktober 2012 in Bukarest wurde ich gemeinsam mit Anders Wijkman (Schweden), ehemaliges Mitglied des Europäischen Parlaments, zum neuen Ko-Präsidenten des Clubs gewählt.</p>
<p>Weitere Informationen: <a href="http://www.clubofrome.org/cms/wp-content/uploads/2012/04/Press_Release_of_03-10-2012-Annual_Conference_of_the_CLUB_OF_ROME_2012_in_Bucharest_-_Romania.pdf" target="_blank">Pressemitteilung des Club of Rome</a> (PDF-Datei)</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Verleihung des Verdienstordens des Landes Baden-Württemberg</title>
		<link>https://ernst.weizsaecker.de/verleihung-des-verdienstordens-des-landes-baden-wuerttemberg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ernst Ulrich von Weizsäcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Apr 2012 13:27:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Notizen]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
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					<description><![CDATA[Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat entschieden, mich mit dem Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg auszuzeichnen, der höchsten Ehrung des Landes. Der Festakt findet am 28.4. im Schloss Ludwigsburg statt.&#160;<a href="https://ernst.weizsaecker.de/verleihung-des-verdienstordens-des-landes-baden-wuerttemberg/">mehr…</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat entschieden, mich mit dem Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg auszuzeichnen, der höchsten Ehrung des Landes.</p>
<p>Der Festakt findet am 28.4. im Schloss Ludwigsburg statt.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ernennung zum Honorarprofessor in Freiburg</title>
		<link>https://ernst.weizsaecker.de/ernennung-zum-honorarprofessor-in-freiburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ernst Ulrich von Weizsäcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Apr 2012 08:00:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Notizen]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Fakultät für Forst- und Umweltwissenschaften der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg ernennt mich heute zum Honorarprofessor mit dem Fachgebiet Umwelt- und Ressourcenpolitik. Die Ernennung erfolgt im Rahmen der feierlichen Einweihung des energetisch sanierten Herderbaus.&#160;<a href="https://ernst.weizsaecker.de/ernennung-zum-honorarprofessor-in-freiburg/">mehr…</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Fakultät für Forst- und Umweltwissenschaften der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg ernennt mich heute zum Honorarprofessor mit dem Fachgebiet Umwelt- und Ressourcenpolitik.</p>
<p>Die Ernennung erfolgt im Rahmen der feierlichen Einweihung des energetisch sanierten Herderbaus, ab 14.00 Uhr in der Fakultät für Forst- und Umweltwissenschaften, Tennenbacherstraße 4.</p>
<p>Nach der Ernennung halte ich im überdachten Innenhof meine Antrittsvorlesung zum Thema „Umwelt- und Ressourcenpolitik“.</p>
<p>Weitere Informationen: <a href="http://www.pr.uni-freiburg.de/pm/2012/pm.2012-04-04.74" target="_blank">Pressemitteilung der Uni Freiburg</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Energiewende in Deutschland: Industriepolitik neu denken</title>
		<link>https://ernst.weizsaecker.de/energiewende-in-deutschland-industriepolitik-neu-denken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ernst Ulrich von Weizsäcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Sep 2011 08:56:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
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					<description><![CDATA[Hier die Folien meines Einführungsvortrages zum Thema „Energiewende in Deutschland: Industriepolitik neu denken“ am 29. August 2011, Restaurant im Leineschloss Hannover.&#160;<a href="https://ernst.weizsaecker.de/energiewende-in-deutschland-industriepolitik-neu-denken/">mehr…</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Hier die Folien meines Einführungsvortrages zum Thema „Energiewende in Deutschland: Industriepolitik neu denken“ am 29. August 2011, Restaurant im Leineschloss Hannover.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="http://www.slideshare.net/slideshow/embed_code/9159735?rel=0" height="570" width="700" allowfullscreen="" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Circular Economy, Cascade Use and Efficiency as Pillars of a Factor Five World</title>
		<link>https://ernst.weizsaecker.de/circular-economy-cascade-use-and-efficiency-as-pillars-of-a-factor-five-world-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ernst Ulrich von Weizsäcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Sep 2011 10:11:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Faktor Vier / Faktor Fünf]]></category>
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					<description><![CDATA[Hier die Folien meines Vortrages zum Thema „Circular Economy, Cascade Use and Efficiency as Pillars of a Factor Five World“ auf der LCM 2011 – Towards Life Cycle Sustainability Management, 28.–31. August 2011, the dahlem cube, Berlin&#160;<a href="https://ernst.weizsaecker.de/circular-economy-cascade-use-and-efficiency-as-pillars-of-a-factor-five-world-2/">mehr…</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Hier die Folien meines Vortrages zum Thema „Circular Economy, Cascade Use and Efficiency as Pillars of a Factor Five World“ auf der <a title="http://www.lcm2011.org/" href="http://www.lcm2011.org/" target="_blank">LCM 2011 – Towards Life Cycle Sustainability Management</a>, 28.–31. August 2011, the dahlem cube, Berlin</p>
<p><iframe loading="lazy" src="http://www.slideshare.net/slideshow/embed_code/9153678?rel=0" height="570" width="700" allowfullscreen="" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>
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			</item>
		<item>
		<title>„Der Markt verstärkt  die Ungleichheit“</title>
		<link>https://ernst.weizsaecker.de/der-markt-verstaerkt-die-ungleichheit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ernst Ulrich von Weizsäcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jun 2011 08:00:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Faktor Vier / Faktor Fünf]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Ökologische Steuerreform]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine Abwendung von der Kernenergie, wie sie in Deutschland im Gang ist, erfordert ein generelles Umdenken beim Einsatz von Ressourcen. Ernst Ulrich von Weizsäcker beschreibt, wie wir die Erde bei gleich bleibendem Wohlstand schonender nutzen können.&#160;<a href="https://ernst.weizsaecker.de/der-markt-verstaerkt-die-ungleichheit/">mehr…</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Abwendung von der Kernenergie, wie sie in Deutschland im Gang ist, erfordert ein generelles Umdenken beim Einsatz von Ressourcen. Ernst Ulrich von Weizsäcker beschreibt, wie wir die Erde bei gleich bleibendem Wohlstand schonender nutzen können.</p>
<p>Das Gespräch führte Wolfgang Hess &#8211; Chefredakteur von <a title="bild der Wissenschaft" href="http://www.wissenschaft.de/" target="_blank">bild der wissenschaft</a> &#8211; für die Ausgabe Juni 2011</p>
<p><strong>bild der wissenschaft: Seit 2008 sind Sie einer der beiden Leiter des International Panel for Sustainable Resource Management bei den Vereinten Nationen. Ist das ein angenehmes Ehrenamt als Auszeichnung für eine bedeutende wissenschaftliche Karriere, Herr von Weizsäcker?</strong></p>
<p>Ernst Ulrich von Weizsäcker: Etwa die Hälfte meiner Arbeitszeit bringe ich für diese ehrenamtliche Tätigkeit auf. Unser Team besteht aus zwei Dutzend internationalen Mitgliedern und ist hervorragend besetzt. Der andere Co-Präsident ist der Inder Ashok Khosla. Er ist gleichzeitig Präsident der IUCN (International Union for Conservation of Nature), die eng mit dem WWF zusammenarbeitet.</p>
<p><strong>Was ist Ihre Aufgabe?</strong></p>
<p>Wir haben fünf Arbeitsgruppen. Ich leite die meisten Plenartagungen sowie eine der fünf Arbeitsgruppen: die Abkoppelung des Wohlstands vom Ressourcenverbrauch. Andere Gruppen beschäftigen sich mit den Themen Metalle, Wasser, Land und Böden sowie Umweltschäden durch Ressourcenverbrauch. Überall geht es um Effizienz, nicht um das Erschließen weiterer Ressourcen.</p>
<p><strong>Ressourceneffizienz ist seit Jahrzehnten Ihr Thema. Wie beurteilen Sie den Drang meist junger Menschen, stets das neueste Mobiltelefon haben zu müssen? Unterstützt wird dieses Verhalten von Mobilfunkbetreibern, die mit cleveren Bezahlmodellen für stetige Nachfrage sorgen.<br />
</strong></p>
<p>Man muss anerkennen, dass das Handy die Kommunikationsfähigkeit in der Welt explosionsartig verbessert hat und damit auch einen erheblichen Gewinn an Lebensqualität bringt. Das gilt ganz besonders für Afrika. Handys wegzuwerfen, ist gleichwohl unsinnig. In einer Tonne Handyschrott ist ungefähr 50 Mal so viel Gold enthalten wie in einer Tonne Golderz aus Südafrika! Insgesamt enthält ein Handy 60 verschiedene chemische Elemente, viele davon von großem Wert. Unsere Arbeitsgruppe Metall hat herausgefunden, dass die Rückgewinnquote praktisch aller Hochtechnologie-Metalle einschließlich der Seltenen Erden unter einem Prozent liegt! 99 Prozent landen also in der Müllschlacke. Da haben wir moralisch kein Recht, China zu attackieren, weil es den Export dieser Metalle beschränkt.</p>
<p><strong>Elektronische Geräte sind oft preiswert, Reparaturen lohnen sich bei unseren Stundenlöhnen nicht. Wie wollen Sie unter diesen Bedingungen nachhaltig wirtschaften?<br />
</strong></p>
<p>Die Europäische Kommission unter Umweltkommissar Janez Potocnik ist auf Draht und hat die Ressourcenproduktivität zu einem Zentrum ihrer Arbeit gemacht. Man schimpft oft auf ihre Elektronikschrottverordnung, dabei ist die weltweit eine Pioniertat gewesen: Würde man die Verordnung wirklich befolgen, wäre die Vergeudung wertvoller Rohstoffe des Elektronikschrotts Vergangenheit. Da ich den technischen Fortschritt in der Elektronikindustrie nicht aufhalten kann und will, muss die ökologische Antwort das Recycling der Wertstoffe im EU-Raum sein &#8211; wo es geht, sogar das Remanufacturing.</p>
<p><strong>Was heißt Remanufacturing?</strong></p>
<p>Das ist eine Stufe eleganter als Recycling: Der stabile äußere Rahmen eines Geräts wird direkt wiederverwendet. Ausgetauscht werden nur Verschleißteile und modernisierungsbedürftige Teile. Remanufacturing funktioniert bei Autos übrigens genauso wie in der Unterhaltungselektronik.</p>
<p><strong>Die Hersteller finden diese Idee offensichtlich weniger elegant als Sie. Ich kenne kein Unternehmen, das damit wirbt, neue Produkte nur an Schwachstellen neu hergestellt zu haben.<br />
</strong></p>
<p>In Japan ist Remanufacturing Routine. Auch bei uns und in den USA kommt es vor. Ich denke, in 20 Jahren wird Remanufacturing in allen Industrieländern der Normalfall sein.</p>
<p><strong>Sie sind in meinem Gedächtnis abgespeichert als Vater des Begriffes „Effizienzrevolution&#8220;. Ihr Buch „Faktor Vier&#8220;, wurde zu einem Verkaufsschlager mit einer Weltgesamtauflage von 200 000 Exemplaren. Vor zwei Jahren veröffentlichten Sie auf Englisch „Factor Five&#8220; &#8211; das Buch erschien 2010 auch auf Deutsch und Chinesisch. Beide Bücher enthalten eine Vielzahl an Beispielen, wie man mit Grips den Ressourcenverbrauch drastisch verringern kann. Doch die Revolution auf breiter Front ist bisher ausgeblieben.<br />
</strong></p>
<p>Faktor Vier, 1995 publiziert, war politisch naiv und ist davon ausgegangen, dass die Dokumentation von fabelhaften Lösungen ausreicht, damit diese von Wirtschaft und Staat begierig aufgegriffen und praktiziert werden. Allerdings waren damals Energie und andere Rohstoffe spottbillig: Der Ölpreis lag bei etwa 20 Dollar pro Barrel. Die Pläne für ein Hyperauto, das mein amerikanischer Co-Autor Amory Lovins vorgestellt hat und das nur 1,5 Liter pro 100 Kilometer braucht, blieben im Schrank. Weit schlimmer: Die US-Autoindustrie und in der Folge auch die Europäer, Japaner und Koreaner entwickelten neue Dinosaurier auf Rädern &#8211; geländegängige Limousinen, genannt SUV. Die ökonomische Botschaft der 1990er- Jahre lautete: Ressourcen könnt Ihr verprassen! Sie sind billig.</p>
<p><strong>Faktor Fünf untergliedert sich in zwei Teile. Der erste enthält wiederum Beispiele ressourcenschonender Produkte. Im zweiten Teil, der von Ihnen stammt, geht es darum, für diese technischen Möglichkeiten den politisch adäquaten Rahmen zu entwerfen. Was fordern Sie konkret?<br />
</strong></p>
<p>Teil I zeigt vor allem Systemverbesserungen, nicht wie in Faktor Vier lauter Einzeltechniken. Teil II präsentiert ein neues Konzept einer permanenten ökologischen Steuerreform. Sie soll dafür sorgen, dass die Erfolgsgeschichte der kontinuierlichen Erhöhung der Arbeitsproduktivität seit 150 Jahren nunmehr kopiert wird durch eine langfristige und ebenso drastische Erhöhung der Energie- und Ressourcenproduktivität &#8211; mit paralleler Erhöhung der Preise. So, wie die Bruttolohnkosten die Arbeitsproduktivität begleiteten und steigerten, sollen die steigenden Energie- und Ressourcen-preise die Ressourcenproduktivität anstacheln. Ziel ist aber, dass die monatlichen Energiekosten für den Verbraucher in etwa gleich bleiben, weil die Effizienz den Preisauftrieb kompensiert.</p>
<p><strong>Und wer soll die Preise steuern?</strong></p>
<p>In China der Staat. Wenn wir merken, dass der verlässliche Preispfad unseren Wohlstand steigert, können wir das auch, am besten über die EU.</p>
<p><strong>Ich höre schon den Aufschrei der Wirtschaft &#8230; </strong></p>
<p>&#8230; nur von denen, die sich nicht umstellen können. Für die Wirtschaft sind verlässliche Randbedingungen ein Segen. Wenn sich Preise langfristig kalkulieren lassen, investiert die Wirtschaft frühzeitig in Prozess- und Produktinnovationen. Und rennt damit der internationalen Konkurrenz technologisch davon. Im Übrigen dämmert es auch der Wirtschaft seit der Tragödie von Fukushima, dass Atomenergie hochproblematisch ist. Es wächst die Einsicht, dass Effizienz und erneuerbare Energien die Zukunft darstellen.</p>
<p><strong>Was ist mit dem bürokratischen Aufwand für eine ökologisch bedingte Steuererhöhung auf Ressourcen?<br />
</strong></p>
<p>Die Ökosteuer ist administrativ viel einfacher als die Mehrwertsteuer und viel unbürokratischer als tausend Effizienzvorschriften.</p>
<p><strong>Ressourcenverbrauch führt nicht nur zu direkten Kosten, sondern erzeugt Folgekosten, die mitunter erst nach Jahren zu Buche schlagen. So dürften die steigenden Kohlendioxid-Emissionen den Klimawandel beschleunigen, was nach Auffassung vieler Wissenschaftler zu verheerenden Naturkatastrophen führen wird. Teilen Sie diese Ansicht?<br />
</strong></p>
<p>Ja, natürlich. Das ist solide Wissenschaft. Die Zunahme tropischer Wirbelstürme wundert keinen Klimaexperten mehr. Die Unternehmensberatung McKinsey hat vor einigen Jahren übrigens eine interessante Aufstellung über die Kosten der CO2-Vermeidung publiziert. Danach kann man durch CO2-Einsparung sogar reicher werden. Bei anderen Maßnahmen zahlt man drauf. Ganz teuer ist das Vergraben der Kohlendioxid-Abgase aus fossilen Kraftwerken. Auch Photovoltaik ist teuer. Windenergie trägt sich schon fast alleine. Reicher wird man vor allem mit Effizienz. Ich bin stolz darauf, dass Deutschland als erstes Land der Welt das Erneuerbare-Energien-Gesetz eingeführt hat, das inzwischen 50 andere Staaten kopiert haben. Ein ähnliches Gesetz zur Förderung von Energieeffizienz ließe uns im internationalen Wettbewerb noch besser dastehen.</p>
<p><strong>Kann es sich ein Land wirklich leisten, die Energiepreise individuell zu verteuern und sich so vom Weltmarkt abzukoppeln?<br />
</strong></p>
<p>Diese Frage ist immer auf dem Tisch. Aber ein Preispfad, der sich an den Effizienzfortschritten orientiert, sollte die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft kaum schmälern, in vielen Branchen sogar verbessern. Es geht ja kein Geld verloren. So hat Japan ab 1974 &#8211; aus Panik vor seiner Energieimportabhängigkeit &#8211; die Energie drastisch verteuert. Mit bemerkenswertem Ergebnis: Zwar verließ die Industrie, die Aluminium aus Bauxit herstellte, das Land. Doch viele andere Industriezweige prosperierten in der Folge: Die fünfte Computergeneration wurde weltführend entwickelt, die Digitalkamera wurde erfunden, die Keramik wurde zu einer Hightech-Industrie, und die Bahn bekam den Superschnellzug. Und das alles, weil steigende Energiepreise energiesparende Prozesse und Produkte verlangten.</p>
<p><strong>Der Weltklimagipfel 2009 in Kopenhagen gilt als gescheitert, der Folgegipfel im mexikanischen Cancún dagegen als Erfolg. Sehen Sie das auch so?<br />
</strong></p>
<p>Die Erwartungen an Kopenhagen waren viel zu hoch. In der Folge hatte man an Cancún keine Erwartungen mehr. Die verbale Einigung auf das 2-Grad-Ziel der Klimaerwärmung und das Versprechen von Geld für Anpassungsmaßnahmen in den Entwicklungsländern, wiegt nicht auf, dass sich Japan und andere Länder in Cancún aus der Fortsetzung des Kiotoprotokolls verabschiedet haben.</p>
<p><strong>Wo stehen wir überhaupt in der Klimadebatte?<br />
</strong></p>
<p>Ich bin kein Klimaforscher, sondern ich habe mich am Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie um Klimapolitik gekümmert. Meine Vermutung ist, dass die globale Erwärmung in den nächsten 40 Jahren fast ungebremst weitergehen wird. Denn die Wucht und Trägheit der heutigen Systeme ist gewaltig. Gleichzeitig bin ich optimistisch, dass die Dynamik der klimafreundlichen Technologien („Faktor Fünf&#8220;) und der zugehörigen Politik an Fahrt gewinnt. Die Weichen dafür müssen sehr bald gestellt werden. Der wirksamste Katalysator wäre eine klimapolitische Einigung auf das Prinzip der gleichen Emissionsrechte für alle heute lebenden Menschen.</p>
<p><strong>In Cancún sollen 30 000 Experten gewesen sein. Was für ein zusätzlicher Ausstoß an Klimagasen!<br />
</strong></p>
<p>Ich halte solche Konferenzen für nötig. Sie sind einzigartige Kommunikationsmärkte. Allerdings sollte die Strategie verändert werden, um endlich aus dem Nord-Süd-Patt herauszukommen. Genau dies ist der Kern der Idee, dass jeder Mensch im Prinzip ein gleich großes Recht auf Emissionen hat. Dann müssten wir aus dem Norden im Süden solche Rechte einkaufen gehen. Und plötzlich wird es in Indien rentabel, ein Kohlekraftwerk nicht zu bauen und stattdessen in Effizienz und Sonne zu investieren und Lizenzen zu verkaufen. Wenn Europäer, Asiaten und viele Entwicklungsländer den Mut haben, diese Strategie umzusetzen, kriegen wir die Kuh vom Eis. Anfangen müssten wir ohne USA, Kanada, Australien, Saudi-Arabien und Russland. Diese Länder sind noch nicht so weit.</p>
<p><strong>In Faktor Fünf drücken Sie sich um das große Thema Beschränkung des Bevölkerungswachstums. Warum?<br />
</strong></p>
<p>Ich bin Mitgründer der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung und halte das für ein sehr wichtiges Thema. Ich weiß allerdings aus meiner Zeit bei den Vereinten Nationen, wie kontraproduktiv es sein kann, wenn einer aus dem Norden jemandem aus dem Süden sagt, er müsse sich mehr auf die Bevölkerungsentwicklung konzentrieren. Das ist jedes Mal ein Schuss in den Ofen. Und ganz rational betrachtet, zeigt sich eines in der aktuellen Weltbevölkerungsstatistik: In Deutschland hat sich die Kinderzahl pro Familie in der Geschichte nie so schnell vermindert wie heute in Indien.</p>
<p><strong>Sie sind seit drei Jahrzehnten in der Umweltpolitik engagiert. Was ist Ihr vorläufiges Fazit?<br />
</strong></p>
<p>Insgesamt ist es positiv. Dort, wo man ein Problem erkannt hat, kam es &#8211; auch durch Aktivitäten von Nichtregierungs-Organisationen &#8211; zu enormen Fortschritten. Das gilt für die Verringerung der Gewässerverschmutzung, der Luftverschmutzung, des Lärms. Hier konnten einzelne Staaten durch Verordnungen viel bewegen. Allerdings gibt es drei große Herausforderungen: den Erhalt der biologischen Vielfalt und des Klimas sowie die Umkehr des zunehmenden Ressourcenverbrauchs. Die beiden ersten Problembereiche sind politisch erst später erkannt worden. Es besteht die Hoffnung, dass es auch hier zu Fortschritten kommt. Was den Ressourcenverbrauch angeht, also den Konsum, habe ich Zweifel. Ihm kommt man mit den klassischen Mitteln der Umweltpolitik nicht bei.</p>
<p><strong>Als dringende Aufgabe des 21. Jahrhunderts bezeichnen Sie in Faktor Fünf das ökologische Management des Wachstums. Mir kommt das Kapitel mitunter wie eine Pastorenansprache daher.<br />
</strong></p>
<p>Das von Ihnen angesprochene Kapitel 11 geht &#8211; wie das ganze Buch &#8211; analytisch vor. Darin sage ich, dass frühe menschliche Kulturen, in denen der Egoismus dominierte, schlicht ausgestorben sind. In überlebenden Kulturen ist der Egoismus immer eingebettet in Sozialverpflichtung &#8211; etwa des Eigentums. Deshalb müssen wir uns von der Dominanz des angelsächsischen Menschenbilds lösen, das auf Thomas Hobbes („Der Mensch als egoistisches Biest&#8220;) gründet. In den USA wird häufig der Staat und jede staatlich organisierte Solidarität verspottet. Die Marktayatollahs meinen, der Markt sei gerecht. Aber er vermehrt die Ungleichheit.</p>
<p><strong>Welche Chancen geben Sie der Realisation Ihres Gedankengebäudes wirklich?<br />
</strong></p>
<p>Auch wenn Journalisten gerne über Streit und Zwist schreiben: Ich fühle mich sehr wohl in der Community. So wenig, wie ich unterschiedliche Meinungen in der eigenen Familie als Drama ansehe, halte ich sie für ein Problem in meinem Arbeitsgebiet. Unterschiedliche Meinungen sind Teil der menschlichen Beschaffenheit.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Auch Technologie und Politik spielen eine Rolle für die Green Economy</title>
		<link>https://ernst.weizsaecker.de/auch-technologie-und-politik-spielen-eine-rolle-fuer-die-green-economy/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ernst Ulrich von Weizsäcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Apr 2011 12:02:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klima]]></category>
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					<description><![CDATA[Zu meiner Keynote zum Thema „Auch Technologie und Politik spielen eine Rolle für die Green Economy“ im Rahmen der „green meetings und events“ am 02.03.2011 gibt es jetzt auch ein Video mit allen Folien.&#160;<a href="https://ernst.weizsaecker.de/auch-technologie-und-politik-spielen-eine-rolle-fuer-die-green-economy/">mehr…</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zu meiner Keynote zum Thema „Auch Technologie und Politik spielen eine Rolle für die Green Economy“ im Rahmen der „green meetings und events“ am 02.03.2011 gibt es jetzt auch ein Video mit allen Folien:</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: none;" name="meta-player" src="//player.meta-fusion.com/897" height="467" width="700" allowfullscreen="" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>
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		<title>Im Team Schmid</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ernst Ulrich von Weizsäcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Mar 2011 12:17:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Notizen]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 28.2. hat mich Dr. Nils Schmid, Landesvorsitzender der SPD Baden-Württemberg, in sein Team für die Landtagswahl Baden-Württemberg berufen. Ich vertrete dort die Themen Umwelt und Energie. &#160;<a href="https://ernst.weizsaecker.de/im-team-schmid/">mehr…</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 28.2. hat mich Dr. Nils Schmid, Landesvorsitzender der SPD Baden-Württemberg, in sein Team für die Landtagswahl Baden-Württemberg berufen. Ich vertrete dort die Themen Umwelt und Energie. Meine Kernaussagen zur Energie finden sich in dem Aufsatz „<a title="Zeitschriftenartikel: Energieangebotspolitik war gestern" href="https://ernst.weizsaecker.de/?p=1183&amp;language=de" target="_self">Energieangebotspolitik war gestern</a>“.</p>
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		<item>
		<title>Energieangebotspolitik war gestern</title>
		<link>https://ernst.weizsaecker.de/energieangebotspolitik-war-gestern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ernst Ulrich von Weizsäcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Mar 2011 12:15:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Faktor Vier / Faktor Fünf]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit Jahrtausenden war das Auffinden und Nutzen von Energie eine der wichtigsten Voraussetzungen für menschliches Überleben und später für das wirtschaftliche Wachstum. Soweit es so etwas wie Energiepolitik gab, war diese seit alters her Energieangebotspolitik.&#160;<a href="https://ernst.weizsaecker.de/energieangebotspolitik-war-gestern/">mehr…</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>1 Bislang: Energieangebotspolitik</h2>
<p>Seit Jahrtausenden war das Auffinden und Nutzen von Energie eine der wichtigsten Voraussetzungen für menschliches Überleben und später für das wirtschaftliche Wachstum. Soweit es so etwas wie Energiepolitik gab, war diese seit alters her Energieangebotspolitik. Man „erschloss“ neue Quellen durch Abholzen, durch Wind- und Wassermühlen, später durch Kohleabbau, Öl- und Gaspumpen, Nutzung der Atomkernspaltung und den Ausbau der erneuerbaren Energiequellen. Die Zunahme des wirtschaftlich messbaren Wohlstands war und blieb eng verknüpft mit dem Energieverbrauch.</p>
<p>In ebenso selbstverständlicher wie naiver Verlängerung dieser Politik dreht sich die heutige Energiediskussion in der Hauptsache um die Bereitstellung von immer mehr Energie. Man diagnostiziert immer neue „Lücken“ in der Bedarfsdeckung. Der politische Streit geht fast ausschließlich um die Frage, welche Energieangebote ökologisch und ökonomisch am günstigsten sind. Im Rahmen dieses Streits schälen sich aus der heutigen Energiediskussion in Deutschland die folgenden vier Strategien heraus:</p>
<ol>
<li>neue Kohlekraftwerke bauen und das dabei entstehende CO2 um des Klimaschutzes willen zu großen Teilen abfangen und unter der Erde vergraben („Carbon Capture and Storage“, CCS (s. Beitrag Fischer et al. in diesem Schwerpunkt);</li>
<li>die Laufzeiten der Atomkraftwerke deutlich verlängern, oft in der nicht ausgesprochenen Hoffnung, später auch neue zu bauen;</li>
<li>viel Energie importieren;</li>
<li>ein äußert forcierter Ausbau der erneuerbaren Energien.</li>
</ol>
<p>Jede dieser Strategien ist mit erheblichen Problemen verbunden, die eine intensive Beschäftigung rechtfertigen. Dies ist hier aber nicht meine Absicht.</p>
<h2>2 Das Energiekonzept der Bundesregierung vom September 2010</h2>
<p>Das Ende September 2010 von der Bundesregierung beschlossene Energiekonzept kombiniert die erste, zweite und vierte Strategie und versucht (vernünftigerweise), den Energieimport zu reduzieren. Bis 2050 sollen 60 Prozent des Energiebedarfs aus erneuerbaren Energien bestritten werden, wobei v. a. der Windenergie an Land und auf See große Erweiterungspotenziale zugemessen werden. Insbesondere in diesem Zusammenhang enthält das Energiekonzept auch die Absicht eines massiven Ausbaus der Stromnetze. Das macht allerdings nur Sinn, wenn diese Netze in der Hauptsache als raum- und umweltschonende Hochspannungs-Gleichstromübertragung geplant werden.</p>
<p>Auch die Energieeffizienz bekommt breiten Raum und wird als „Schlüsselfrage“ bezeichnet. Große Bedeutung hat dabei der Gebäudebereich, aber auch die Industrie soll ihre Effizienzpotenziale „ausschöpfen“.</p>
<p>In der öffentlichen Diskussion und Kritik am Energiekonzept steht v. a. die Laufzeitverlängerung der vorhandenen Kernkraftwerke. Hier ist in der Tat zu kritisieren, dass kleine Energieversorger besonders auf der Ebene der Stadtwerke, die sich eigenverantwortlich um die Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energie gekümmert haben und die ehrgeizige Effizienzmaßnahmen ergriffen oder geplant haben, durch das Billigangebot von Strom aus abgeschriebenen Kernkraftwerken stark behindert, teilweise in ihrer Existenz gefährdet werden.</p>
<p>Was mir jedoch insgesamt viel zu konventionell erscheint, ist das (stillschweigende) Festhalten an der Idee, dass Energie möglichst billig angeboten werden müsse. So als ob die derzeitigen Preise von fünf Eurocent pro Kilowattstunde an der Leipziger Strombörse nicht schon ein Tiefschlag für ehrgeizigen Klimaschutz und Ressourcenschonung wären! Die Billig-Mentalität kommt auch in Sätzen wie diesem zum Ausdruck: „Um die erheblichen Potenziale zur Energie- und Stromeinsparung zu heben, sind viele Maßnahmen erforderlich, die langfristig die Energiekosten für Wirtschaft, Kommunen und Verbraucher senken …“ (BMWi 2010, S. 13) Und hierfür soll nun wieder ein Fonds eingerichtet werden, der die zu ergreifenden Maßnahmen subventioniert. Der Fortschritt besteht lediglich darin, dass wenigstens nicht mehr der Mehrverbrauch subventioniert werden soll.</p>
<h2>3 Ökologische Preispolitik</h2>
<p>Die durch die oben skizzierten vier Strategien charakterisierte konventionelle Politik wird auch dann in große Schwierigkeiten geraten, wenn die vier Strategien in ein optimiertes Mischungsverhältnis gebracht werden, wie das die Absicht des Energiekonzepts der Bundesregierung ist. Die öffentlich diskutierten Strategien der Opposition sind in dieser Hinsicht kaum besser, weil sie wie die Regierung dem Traum nachhängen, Energie dürfe, ja solle billig angeboten werden. Und dann kommt der Zusatztraum, dieses sei mit einem noch ehrgeizigeren Ausbau der erneuerbaren Energien auch erreichbar.</p>
<p>Ich stelle dieser wogenden Streitdiskussion eine prinzipielle Alternative entgegen. Diese beruht</p>
<ul>
<li>auf der Analyse, dass die Effizienzpotenziale überhaupt nicht statisch sind und „ausgeschöpft“ werden können, sondern dass sie vielmehr dynamisch sind und nahezu unbegrenzt erweitert werden können;</li>
<li>auf der Überlegung, dass die Energieproduktivität sehr analog zur Arbeitsproduktivität im Gleichklang mit der Verteuerung der Energie mittelfristig um einen Faktor fünf, langfristig um einen Faktor 20 steigen könnte; dieses ist der Kerninhalt des neuen Buches „Faktor Fünf“ (von Weizsäcker et al. 2010);</li>
<li>auf der dann allerdings trivialen Feststellung, dass eine derart dramatische Erhöhung der Energieproduktivität ceteris paribus die heutigen Streitfragen über Klimaschutz und Kernenergie oder auch über Schäden durch Biosprit schlicht zum Verschwinden bringen würde.</li>
</ul>
<p>Die Kernthese ist im zweiten Punkt versteckt: Die Energie müsste „im Gleichklang“ mit steigender Energieproduktivität laufend verteuert werden. Die immer ehrgeizigere Nutzung der Effizienzpotenziale würde also gerade nicht zu Kostenreduktionen beim Energieeinkauf führen, wohl aber zu gewaltigen Wohlfahrtsgewinnen an völlig anderen Stellen. Diese anderen Stellen sind nicht nur die Vermeidung großer Umweltkatastrophen und der Abhängigkeit von immer riskanteren Ölquellen, sondern auch eine steile, stetige Modernisierung mit einer anzunehmenden deutlichen Verbesserung der Beschäftigungslage. Die Verminderung der CO2-Intensität und der Energieintensität von Gebäuden, Industrie, Landwirtschaft und Verkehr geht ja einher mit einer Steigerung der Informationsintensität und einer durchgreifenden System-Modernisierung, wie dies in Teil I des genannten Buches „Faktor Fünf“ ausgeführt wird.</p>
<p>Die Zentrierung der Energiepolitik bei der Erhöhung der Energieproduktivität widerspricht natürlich auch der im nationalen und v. a. internationalen Raum wie ein Gesetz gehandelten Grundannahme eines immer weiter wachsenden Energiebedarfs. Diese Grundannahme entspricht zwar der historischen Erfahrung, weil selbst in reichen Ländern der Energieverbrauch (ich vermeide hier bewusst das Wort Energiebedarf) bis in jüngste Zeit unaufhörlich gewachsen ist. Wenn man jedoch näher hinschaut, sieht man, dass die großen Energieverbrauchsschübe in Zeiten sehr niedriger Energiepreise entstanden. Und niedrige Preise sind ja kein Naturgesetz.</p>
<h2>4 Die technische Seite</h2>
<p>Faktor Fünf besteht zu zwei Dritteln aus (laienverständlichen) technischen Ausführungen des australischen Ko-Autorenteams über Einsparpotenziale in den Sektoren, die man gemeinhin für energetisch unverbesserlich hält: Schwerindustrie, Landwirtschaft und Verkehr. Nur eines der vier Sektorenkapitel beschreibt einen Bereich, der auch in der deutschen Diskussion als sehr aussichtsreich für die Verbesserung der Energieeffizienz gilt: die Gebäude. Daneben bietet das Buch über eine Website analoge Untersuchungen für Gaststätten, Supermärkte, Informationstechnik und Papierwirtschaft an. Die durchgängige Botschaft ist: Ein Faktor Fünf in der Verbesserung der Energieeffizienz ohne Leistungsverzicht ist technisch gesehen allemal drin.</p>
<p>Bei Gebäuden steht das von Wolfgang Feist in Darmstadt entwickelte „Passivhaus“ mit erstklassiger Isolierung und Wärmerückgewinnung mit Einsparungen von etwa 90 Prozent der Heizenergie im Vordergrund. Und inzwischen liegt das Hauptgewicht auf der Altbausanierung, wo immer noch 85 Prozent Effizienz gewonnen werden kann. Alles in allem ein mächtiges Beschäftigungsprogramm für Handwerk und Industrie. In China (Guangzhou) wurde 2010 der erste klimaneutrale Wolkenkratzer eingeweiht; auch dieser wird in Faktor Fünf porträtiert. Das Buch ist 2010 auch auf Chinesisch erschienen, weil ja China die weltweit wichtigste Baustelle für Energieeffizienz ist.</p>
<p>Für die Schwerindustrie werden beispielhaft Stahl und Zement behandelt. In beiden Fällen ist eine Verfünffachung der Energieeffizienz gegenüber dem heutigen chinesischen Standard machbar; 50 Prozent der Weltzementproduktion ist schließlich in China. Beim Zement geht es v. a. um den systematischen Einsatz von Geopolymeren als Ausgangsmaterial, das sind z. B. Flugasche, Hüttensand, Vulkanasche oder abbaubares Kaolin. Das erlaubt eine dramatische Absenkung der Reaktionstemperatur. In einigen Fällen geht es sogar bei Zimmertemperatur, was schon die alten Römer wussten, die ihr „opus cementitium“ für den Bau des Kolosseums oder der Trierer Porta Nigra einsetzten. Auch die Wiederverwendung von Beton aus Straßen, Mauern und Gebäuden senkt den Energiebedarf. Beim Stahl steht natürlich der Elektrostahl im Vordergrund, der in Deutschland die Siemens-Martin-Öfen längst abgelöst hat, aber wiederum in China noch die Ausnahme ist. Und in diesem Zusammenhang geht es (wie erst recht bei Nichteisenmetallen) um die systematische Erhöhung der Recyclingrate. Aber auch Endformguss, Wärmerückgewinnung, CCS und erneuerbare Energien können die Klimaverträglichkeit von Stahl verbessern.</p>
<p>Die Landwirtschaft war vor 200 Jahren zusammen mit den Forsten die Hauptenergiequelle aller Länder. Heute ist sie einer der größten Energieverbraucher. In die Herstellung einer Kalorie Rindfleisch werden heute bis zu 20 Kalorien Fremdenergie investiert, vom Futter aus Übersee über die Düngemittel, für Stallenergie und allerlei Landmaschinen und am Ende Schlachthof, Kühlkette und jede Menge LKW-Fahrten. Auch hier kann an allen Ecken und Enden logistisch oder technisch Energie gespart werden. Veränderte Ernährungsgewohnheiten können ebenfalls große Energie- und Treibhausgas-Einsparungen mit sich bringen.</p>
<p>Der Verkehrssektor gilt bei Klimaschützern oft als hoffnungsloser Fall. Das muss nicht so bleiben. Die Ausweitung des Straßengüterverkehrs war eine Folge der Just-in-time-Logistik, die in dieser Form auf billigen Tonnenkilometern basierte. Und der stetig anschwellende PKW-Verkehr ging ebenfalls, angefeuert durch preiswerten Sprit, Hand in Hand mit der Zersiedlung der Landschaft. Der Ausbau des Schienennetzes und die Technologie des Umschlags zwischen Schiene und Straße waren jahrzehntelang Stiefkinder der Infrastruktur-Investitionen, und zwar weltweit, immer unter der stillschweigenden Annahme, dass die jeweiligen Marktpreise für Öl langfristig zu halten seien. Stattdessen waren, vom Leithammel Amerika ausgehend, Flug- und Straßenverkehr die Lieblingskinder privater und öffentlicher Investitionen. Faktor Fünf zeigt, dass Kombinationen von Effizienz bei Einzelfahrzeugen, Infrastruktur, Logistik und Verhaltensänderungen (z. B. Telearbeit) die nötigen Effizienzverbesserungen ermöglichen.</p>
<h2>5 Die politische Seite</h2>
<p>Die Transformation in Richtung eines Faktors Fünf mag langfristig auch vom Markt in Gang gesetzt werden. Jedoch ist der Markt in der Vergangenheit stets mit dem „Rebound-Effekt“ verbunden gewesen: Alle Effizienzgewinne sind von zusätzlichem Konsum „aufgefressen“, also überkompensiert worden. Das lag wohl hauptsächlich daran, dass die Effizienzfortschritte, wie sie seit der Mitte der 1970er Jahre weltweit erzielt worden sind, auch dazu beigetragen haben, dass die Ölnachfrage etwa ab 1982 hinter dem steigenden Ölangebot zurückblieb und ein dramatischer Preisverfall stattfand, welcher seinerseits dann den Verbrauch wieder rasant ankurbelte.</p>
<p>Die Märkte sind nicht geeignet, eine dauerhaft nachhaltige Entwicklung der Technologie und des Verhaltens herbeizuführen. Die öffentliche Hand, und damit die Politik, muss diesen Prozess steuern. Mit Abstand am wichtigsten scheint mir eine Politik, bei welcher man die Energiepreise aktiv staatlich beeinflusst im Sinne einer systematischen Anhebung. Wenn also auf den Märkten die Preise purzeln, würde der Staat aktiv gegensteuern (und dabei als angenehmen Nebeneffekt unverhoffte Steuereinnahmen erhalten). Teil des Schemas sollte es aber auch sein, auf dem Markt entstehende Preisspitzen zu korrigieren, diesmal nach unten. Das Ziel ist ein für Investoren und Verbraucher verlässlicher Preispfad, der zu langfristigen Effizienzinvestitionen im Kapitalstock, also Technologie, Infrastruktur, Fabriken und Gebäuden ermutigt.</p>
<p>Vorbild ist, wie bereits betont, die dynamische Entwicklung der Arbeitsproduktivität, die ja im Laufe der Industriellen Revolution seit etwa 180 Jahren um den Faktor 20 zugenommen hat, mit der Tendenz zur Beschleunigung. Doch diese Steigerung ist, wie man weiß, mit einer praktisch gleichgroßen Steigerung der Bruttolohnkosten einhergegangen. Bruttolöhne und Arbeitsproduktivität haben sich als Paar gegenseitig hoch geschaukelt. Für die Erhöhung der Löhne bedurfte es allerdings keines Staatseingriffs, weil die Arbeitnehmer sie in immer neuen Auseinandersetzungen erkämpft hatten. Kilowattstunden und Ölfässer kämpfen jedoch nicht um höhere Bezahlung. Im Laufe der letzten 200 Jahre haben die Primärrohstoff- und Energiekosten laufend abgenommen, von kurzzeitigen Preisspitzen wie 1973 und 2007 einmal abgesehen1. Aus der Dynamik mit der Arbeitsproduktivität kann man versuchsweise schlussfolgern, dass man ohne Schaden für die Wirtschaft auch die Energie- und Materialpreise in dem Maße anheben dürfte, wie die Effizienz im Vorjahr zugenommen hat; das Kalenderjahr ist ja etwa die zeitliche Schrittgröße von Tarifverhandlungen.</p>
<p>Ein solcher politisch festzulegender Pfad hätte das Potenzial, zu einer laufenden Beschleunigung der Produktivitätsentwicklung zu führen. Denn Investoren und Entwicklungsabteilungen der Firmen haben ja großes Interesse an der Antizipation künftiger Geschehnisse. Ich sehe technisch keinerlei Grund, warum nicht auf Dauer ein Faktor 20 erreichbar sein soll.</p>
<p>Es gibt immer noch ein Problem der Sozialpolitik und der Strukturpolitik. Technische Effizienzverbesserungen kommen tendenziell bei den wohlhabenden Schichten und bei den modernen Branchen früher an als bei sozial schwachen Familien und bei althergebrachten Branchen. Härten kann man dann mit klassischen Mitteln der Sozial- und Strukturpolitik abfedern. Man darf nur nicht so weit gehen, den Ausbau energetisch ineffizienter Produktion oder unnötigen Konsums zu subventionieren.</p>
<p>Wenn es politisch gelingt, einen solchen Preispfad festzulegen, dann machen auch ordnungsrechtliche Begleitmaßnahmen Sinn, wie Gebäude-, Fahrzeug- und Maschinen-Effizienzstandards. Eingebettet in den Preispfad sind sie nämlich nicht mehr in Gefahr, einfach den Rebound-Effekt zu verstärken.</p>
<p>Die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft sollte durch eine ökologische Preispolitik gestärkt und nicht etwa geschwächt werden. Anders als bei den in unangenehmer Erinnerung gebliebenen Hochpreisphasen der späten 1970er Jahre sowie des jetzt zu Ende gehenden Jahrzehnts flösse ja nicht Volksvermögen in Multimilliardenhöhe in die Ölförderländer ab. Und die Energieeffizienz wird ohnehin mehr und mehr zu einem der wichtigsten Wettbewerbsfaktoren.</p>
<h2>6 Technische Einwände, die keine sind</h2>
<p>Gegen die hier geäußerte optimistische Perspektive einer langfristigen Erhöhung der Ressourcenproduktivität kommen immer wieder Einwände aus Technik und Naturwissenschaft. So argumentiert die energieintensive Industrie im politischen Raum stets damit, dass ihre Einzelprozesse eine weitere Steigerung der Energieproduktivität gar nicht mehr zulassen, weil sie bereits am „thermodynamischen Anschlagpunkt“ sind. So ist natürlich das Schmelzen von Aluminium aus Bauxit ständig energetisch optimiert worden, mit immer geringeren Effizienzgewinnen, weil man an physikalische Grenzen stößt, die man mit noch so schmerzhaften Preisstrafen nicht überwinden kann. Ähnliches gilt von der Chloralkalielektrolyse oder der Herstellung von Portlandzement.</p>
<p>Die Antwort darauf sollte aber nicht der verbilligte Bezug von Energie sein. Man muss differenziert antworten. Bei Aluminium etwa ginge es um eine weitere Steigerung des Recyclings, um die Verlagerung der Primärschmelze in Länder mit natürlichen billigen Energiequellen und die Substitution des Metalls durch funktional ähnliche Stoffe wie Hartholz oder gewichtsreduzierte Eisengitterstäbe. Beim Zement wird gern behauptet, dass die Alternativen zum Ausgangsstoff Kalkstein (der die hohen Temperaturen benötigt), längst ausgeschöpft seien, was aber nicht zutrifft. Bei der Chloralkalielektrolyse ist die wichtigste Antwort die Substitution von PVC durch Polyethylen. Und bei vielen für Hochtechnologie benötigten Metallen liegen die heutigen Recyclingraten unterhalb von einem Prozent (Graedel et al. 2011/i. E.). Hier sind also noch gewaltige Verbesserungen erreichbar, sobald diese rentabel erscheinen. Gewiss ist in manchen Bereichen eine internationale Koordinierung der Politik wünschenswert, um bloße geographische Wanderungen der Industrie zu vermeiden. Aber ein gewisses Maß der internationalen Arbeitsteilung nach Gesichtspunkten von Bevölkerungsdichte, technischen Potenzialen und geologischen Bedingungen ist nicht vermeidbar und auch nicht schädlich. Eine Deindustrialisierung nach dem mit Recht beklagten Modell von Großbritannien ist mit dieser Aussage in keiner Weise impliziert. Japan, Südkorea und sogar China haben sich auf den Weg gemacht, die Industrien und Technologien des frühen 20. Jahrhunderts auszulagern – um ihrer internen Wohlstandsentwicklung willen.</p>
<p>Mit einer zunehmenden Informationsintensität der Wertschöpfung und dem Auftauchen von eleganten Nanotechnologien scheint die Welt ganz unabhängig von den Klimabesorgnissen auf einen Pfad eingeschwenkt zu sein, der die Energieproduktivität steigen lässt. Substitution von knapp gewordenen oder zu aufwändig gewordenen Grundstoffen war seit alters her ein Merkmal des Strukturwandels und nicht etwa etwas Anstößiges. Auch die Infrastruktur und die täglichen Gewohnheiten haben sich immer wieder neu ausgerichtet. Diese normale Entwicklung in der richtigen Richtung, aber sozialverträglich zu beschleunigen, ist ein legitimes Ziel der Politik. In einem Hochtechnologieland wie Deutschland sind Naturwissenschaft und Technik in besonderem Maße gefordert, diese Entwicklung kreativ zu begleiten und nicht etwa durch Verweise auf angebliche technische Barrieren zu behindern.</p>
<h2>Anmerkung</h2>
<p>1) Vgl. Abbildung 9.1 in Faktor Fünf, basierend auf Zahlen des Bank Credit Analyst.</p>
<h2>Literatur</h2>
<ul>
<li>Achternbosch, M.; Kupsch, Chr.; Nieke, E.; Sardemann, G., 2010 (i. E.): Gegenwärtige und zukünftige Chancen der globalen Zementindustrie zur Reduktion ihrer CO2-Emissionen. In: GAIA 19/4 (2010)</li>
<li>BMWi – Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, 2010: Energiekonzept für eine umweltschonende, zuverlässige und bezahlbare Energieversorgung. Berlin</li>
<li>Graedel, Th. et al., 2011/i. E.: Recycling Rates of Metals. A Status Report. UNEP-DTIE, Paris</li>
<li>von Weizsäcker, E.U.; Hargroves, K. et al., 2010: Faktor Fünf. Die Formel zum nachhaltigen Wachstum. München</li>
</ul>
<p><em>Erschienen in: Technikfolgenabschätzung – Theorie und Praxis, 19. Jg., Heft 3, Dezember 2010 Seite 17</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Interview mit PHOENIX: Im Dialog</title>
		<link>https://ernst.weizsaecker.de/interview-mit-phoenix-im-dialog/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ernst Ulrich von Weizsäcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Sep 2010 13:05:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Faktor Vier / Faktor Fünf]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Rahmen der Reihe „Im Dialog“ habe ich ein halbstündiges Interview mit Michael Krons gemacht.&#160;<a href="https://ernst.weizsaecker.de/interview-mit-phoenix-im-dialog/">mehr…</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen der Reihe „Im Dialog“ habe ich ein halbstündiges Interview mit Michael Krons gemacht. Die Sendetermine sind:</p>
<ul>
<li>Freitagnacht, 17. September, 0:00 Uhr,</li>
<li>Sonntag, 19. September, 11:15 Uhr, und</li>
<li>Montag, 20. September, 9:15 Uhr,</li>
</ul>
<p>jeweils auf PHOENIX.</p>
<p>Im Video-Archiv von PHOENIX kann man sich eine Aufzeichnung anschauen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„Fünfmal so viel Wohlstand aus einer Kilowattstunde“</title>
		<link>https://ernst.weizsaecker.de/fuenfmal-so-viel-wohlstand-aus-einer-kilowattstunde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ernst Ulrich von Weizsäcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 15:15:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Faktor Vier / Faktor Fünf]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Ökologische Steuerreform]]></category>
		<category><![CDATA[CO2-Emissionen]]></category>
		<category><![CDATA[Effizienzrevolution]]></category>
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		<category><![CDATA[Nachhaltige Entwicklung]]></category>
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					<description><![CDATA[Faktor Fünf – Die Formel für nachhaltiges Wachstum“ heißt das neue Buch, das Ernst Ulrich von Weizsäcker mit Karlson Hargroves und Michael Smith geschrieben hat. Die Kernthese: Die weltweite Ressourcenproduktivität lässt sich um mindestens 75 bis 80 Prozent steigern. Utopia hat ihn interviewt.&#160;<a href="https://ernst.weizsaecker.de/fuenfmal-so-viel-wohlstand-aus-einer-kilowattstunde/">mehr…</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dass sich die weltweite Ressourcenproduktivität um mindestens 75 bis 80 Prozent steigern lässt, das zeigen die Autoren im ersten Teil an Wirtschaftssektoren, die den höchsten Verbrauch an Energie, Wasser sowie Rohstoffen haben – und sehr hohe Treibhausgas-Emissionen aufweisen. Dies sind die Bereiche Gebäude, Stahl und Zement, Landwirtschaft und Verkehr. Detailliert wird erklärt, wie groß die „Effizienzrevolution“ ausfallen kann, wenn alle technischen Möglichkeiten ausgeschöpft werden. Den zweiten Teil hat Ernst Ulrich von Weizsäcker alleine geschrieben: Er diskutiert die politische Umsetzung, wobei es u. a. um ökonomische Instrumente und eine „langfristig angelegte ökologische Steuerreform“ geht. Er fordert eine „genügsamkeitsorientierte Kultur“, die an die Stelle einer einseitigen Wachstumspolitik treten soll. Utopia sprach mit Ernst Ulrich von Weizsäcker.</em></p>
<p><strong>Utopia: Warum heißt Ihr Buch „Faktor fünf“?</strong></p>
<p>Ernst Ulrich von Weizsäcker: Das hat mehrere Gründe: Zum einen sind wir ein bisschen ehrgeiziger geworden, zum anderen wendet sich das Buch besonders an chinesische Leser. Es wir gerade ins Chinesische übersetzt. Auf Chinesisch klingt „vier“ so ähnlich wie „Tod“. Da sagten mir Chinesen: Du kannst ein Buch nicht „Faktor vier“ nennen, das klingt wie „Faktor Tod“. Sie schlugen dann vor, das Buch „Faktor acht“ zu nennen, weil das eine Glückszahl ist. Das war mir aber zu ehrgeizig (Anm. d. Red.: 1995 veröffentlichte v. Weizsäcker mit Kollegen das Buch „Faktor vier. Doppelter Wohlstand &#8211; halbierter Naturverbrauch“).</p>
<p>Das Buch heißt „Faktor Fünf“, weil wir fünfmal so viel Wohlstand aus einer Kilowattstunde rausholen wollen &#8211; oder aus einer Tonne Kupfererz, oder einem Kubikmeter Wasser. Zum Beispiel verbraucht ein Passivhaus bei hohem Wohnkomfort, guter Lüftung und Temperatur nur 1/8 bis 1/10 der Energie, die ein normaler Altbau nötig hat. Der Hauseigentümer zahlt am Ende nur 1/8 oder 1/10 der Heizkosten. Und das amortisiert sich in zehn bis 20 Jahren. Es geht also um Ressourcenproduktivität: Das bedeutet, mehr Wohlstand aus einer Einheit Ressource, aus Energie, Wasser oder Mineralien herauszuholen. Das ist so ähnlich wie bei der Arbeitsproduktivität, bei der wir gelernt haben, aus einer Stunde menschlicher Arbeit immer mehr Wohlstand zu erwirtschaften.</p>
<p><strong>Sie haben eine eigene Hypothese formuliert, wie es zur gegenwärtigen Finanz- und Wirtschaftskrise gekommen ist. Wie hängen Flächenverbrauch und Benzinpreis mit der Blase zusammen, die in den USA am Immobilienmarkt geplatzt ist?</strong></p>
<p>Ich habe das selbst erlebt, ich habe in dieser Zeit in den USA gelebt. Die US-Amerikaner hatten sich in der Zeit von Ronald Reagan in den Kopf gesetzt, dass Benzin immer so billig wie möglich sein muss. Dann waren in diesen zwei Jahrzehnten die Spritpreise sehr niedrig, die Pendler-Entfernungen haben sich dadurch in den USA nahezu verdoppelt – und es hat eine gewaltige Landnahme stattgefunden: Immer weiter draußen haben die Leute ihre Häuser gebaut. Als 2006 und 2007 die Ölpreise in die Höhe schossen, mussten viele Amerikaner ihre Häuser verlassen und in Wohnwagen umziehen, in der Nähe ihrer Arbeitsstelle, weil sie sich das Pendeln nicht mehr leisten konnten.</p>
<p>Schließlich wurden alle auf Pump gebauten Häuser weniger wert – und die nachrangigen Hypotheken hatten nur noch Papierwert. Auf einmal gab es gigantische Milliarden-Verluste, die ganze Finanzwelt war aus den Fugen. Das wurde praktisch alles durch den Wertverlust von Häusern ausgelöst, die nur dann einen Wert hatten, als das Benzin nichts gekostet hat. Die Presse tut aber so, als ob das alles gierige Banker gewesen wären. Das ist eine viel zu einfache Darstellung.</p>
<p><strong><span style="line-height: 1.714285714; font-size: 1rem;">Was verstehen Sie unter dem „Rebound-Dilemma“?</span></strong></p>
<p>In den USA, aber auch in anderen Ländern haben wir erlebt, wie alle Effizienzgewinne aus den 1970er Jahren später wieder verfrühstückt worden sind. Diese Effizienzgewinne entstanden unter dem Eindruck hoher Energiepreise. Danach war Energie nicht mehr teuer, und die Leute haben die Effizienzgewinne genutzt, um immer mehr zu konsumieren. Durch Umwelt-Standards wurde zwar der Mittelklassewagen doppelt so effizient wie früher, aber die Amerikaner hatten dann die Botschaft: „Jetzt könnt Ihr für einen Dollar doppelt so weit fahren“. Genau das haben sie gemacht. Das bedeutet: Für den Klimaschutz oder Schutz der knappen Ressource Öl ist überhaupt nichts übrig geblieben. Der „Rebound“- oder Bumerang-Effekt bedeutet, dass die Effizienz lediglich für zusätzlichen Konsum eingesetzt wird.</p>
<p>Das ist ein uraltes Phänomen: William Stanley Jevons hat es schon 1865 in seinem Buch „The Coal Question“ beschrieben. Der Ökonom sagte, dass die Dampfmaschine von James Watt, zwei Generationen früher, die Kohle-Effizienz gegenüber den vorherigen Maschinen etwa vervierfacht hat. Das führte aber nicht zu einer Verminderung des Kohlebedarfs, sondern zu einer Verzehnfachung. Denn Kohle war elegant und billig einsetzbar – und hat tausendfach neue Anwendungen gefunden.</p>
<p><strong>Wie kann eine „Langfrist-Ökosteuer“ helfen, dieses „Rebound-Dilemma“ zu lösen?</strong></p>
<p>Wir schlagen in dem Buch eine langfristige Verteuerung des Energieverbrauchs vor: Jedes Jahr oder alle fünf Jahre sollten die Energiepreise in dem Umfang angehoben werden, wie in der vorangegangenen Periode die Effizienz zugenommen hat. Dann braucht keiner befürchten, dass die Leute arm werden, im Gegenteil: Das Land wird insgesamt reicher, wenn es weniger Geld nach Saudi-Arabien fließen lässt, weil es diese Summen stattdessen in einheimische Ingenieure investiert.</p>
<p><strong>Sie plädieren für eine „genügsamkeitsorientierte Kultur“. Welche Rolle spielt die Genügsamkeit (Suffizienz) in Ihrem Konzept der Nachhaltigkeit?</strong></p>
<p>Selbst mit teurer Energie und hoher Effizienz würde irgendwann das Wohlstands- oder Verbrauchswachstum alle ökologisch sinnvollen Barrieren überwinden. Es sei denn, wir lernen mit etwas weniger Verbrauch glücklich zu sein. Das nenne ich Genügsamkeit. Ganz am Schluss des Buches kommt eine für US-Amerikaner bestürzende Tatsache zur Sprache: Franzosen investieren doppelt soviel Zeit und vermutlich auch Geld ins Essen wie die Amerikaner – und trotzdem gibt es in Frankreich praktisch keine Fettsucht, die in Amerika ungeheuer verbreitet ist. Da stellt sich die Frage: Wer hat mehr Lebensfreude und Lebensvergnügen? Die Franzosen oder die Amerikaner? Die Franzosen, die weniger Kalorien in sich reinstopfen, aber das Ganze mit viel Zeit, Geld und Kultur praktizieren? Oder die Amerikaner, die mit fetthaltigem Fastfood glücklich sind und sehr viel mehr Energie dabei verbrauchen? Meine Antwort ist eindeutig: Die glücklicheren Menschen sind die Franzosen, die mehr Lebensfreude haben – bei einer Form der Genügsamkeit, bei der niemand auf die Idee kommt, das Genügsamkeit zu nennen, sondern da heißt es Lebensfreude.</p>
<p><strong><span style="line-height: 1.714285714; font-size: 1rem;">Sie schreiben ja auch von einer „Politik der BIP-Verkleinerung“, also einer Senkung de</span><span style="line-height: 1.714285714; font-size: 1rem;">s Bruttoinlandsprodukts.</span></strong></p>
<p>Die Ökonomen haben bisher im Wesentlichen gelernt, den Umsatz zu messen. Das BIP ist ein Umsatz-Maßstab, indes kein Maßstab für Lebensqualität. Solange die Leute arm sind, ist natürlich jeder zusätzliche Umsatz ein Gewinn an Lebensqualität. Aber angesichts des Reichtums, den sehr viele von uns haben, hat zusätzlicher Umsatz nichts mehr mit Wohlergehen zu tun. Das heißt, wir brauchen einen besseren Maßstab dafür, was wir wollen. Wir sollten doch nicht nach einer Zielmarke segeln, die vor 100 Jahren richtig war – und heute falsch ist.</p>
<p><strong>In Ihrem Buch steht der Satz: „Es geht bei alledem darum, das Prinzip Nachhaltigkeit im täglichen Konsumverhalten zu verwirklichen“. Wie sieht bei Ihnen zu Hause der nachhaltige Konsum aus?</strong></p>
<p>Wir beziehen unsere Nahrungsmittel von einem lokalen und ökologischen Lebensmittelgeschäft und gehen auf den Markt. Wir leben mit der Familie unserer Tochter zusammen, die drei kleine Kinder hat, aber trotzdem kein Auto. Unser Haus ist ein Passivhaus. Aber ich sündige ständig, indem ich nach China oder Kalifornien fliege, um dort mit Leuten über Ressourceneffizienz zu reden. Aber es scheint, dass jeder meiner Flüge nach China dort Auswirkungen hat – besonders wenn das Buch „Faktor fünf“ dann bald auf Chinesisch erscheint.</p>
<p>Artikel im Original auf Utopia</p>
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